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St. Galler Kantonalbank übergewichten


24.02.2005
Zürcher Kantonalbank

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie der St. Galler Kantonalbank (ISIN CH0011484067 / WKN 632296) mit "übergewichten" ein.

Der Jahresgewinn von CHF 114,9 Mio. (+9,7%) sei zum siebten Mal in Folge gestiegen. Positiv habe das operative Ergebnis (+12,6%) überrascht, welches rund 9% über den Erwartungen ausgefallen sei. Dies habe insbesondere an deutlich tiefer als geschätzten Kosten und Kreditrückstellungen gelegen. Die Gesamterträge seien aufgrund des nicht unerwarteten Rückgangs im Zinsengeschäft sowie des über lange Zeit schleppenden Börsenverlaufs rund 1% unter dem Vorjahreswert gewesen. Das Wachstum der Kommissionserträge um +10,6% habe dazu geführt, dass deren Anteil an den Gesamterträgen von 30,1% auf im Kantonalbankenvergleich hohe 33,7% angestiegen sei.


Der Geschäftsaufwand sei um markante 5,7% reduziert worden. Dazu beigetragen habe der Rückgang des Personalbestands um 36 Mitarbeiter (-3,6%) sowie die Kostendisziplin. Zudem habe der IT-Aufwand durch bessere Betriebsverträge und den Rückgang des IT-Erneuerungsbedarfs gesenkt werden können. Auch die St. Galler Kantonalbank befasse sich intensiv mit der Ablösung der IT-Plattform. In diesem Zusammenhang sei 2004 die Beteiligung an der Informatik-Tochter AGI an die Swisscom IT Services verkauft worden, woraus ein Buchgewinn von CHF 20,1 Mio. resultiert habe. Dieser sei erfolgsneutral zur Bildung von Reserven eingesetzt worden, womit mindestens 50% des geplanten IT-Plattformwechsels finanziert seien. Die vollständige Vorfinanzierung finde 2005 und 2006 statt. Derzeit laufe die Evaluation, wobei sowohl ein Alleingang wie auch eine Kooperationslösung geprüft würden. Die IT-Migration solle Ende 2008 abgeschlossen sein und zu jährlichen Kosteneinsparungen von CHF 10 Mio. führen (20% der IT-Betriebskosten).

Die St. Galler Kantonalbank sei seit dem IPO 2001 organisch, aber auch durch die Akquisition von Hyposwiss recht schnell gewachsen. Für 2005 erwarte das Management eine Verbesserung der Ertragslage bei einer leichten Zunahme der Geschäftskosten. Gleichzeitig rechnen die Analysten der Zürcher Kantonalbank mit einer tieferen Steuerquote im Zusammenhang mit der Reintegration der Private-Banking-Tochter (SGVB) ins Stammhaus. Nach den Analysten-Schätzungen resultiere 2005 ein Gewinnanstieg von 4,3% (inkl. Zusätzlicher IT-Kosten CHF 12 Mio.). Aufgrund der möglichen Wandlung der St. Galler Kantonalbank-Wandelanleihe habe man zudem die Anzahl der Aktien auf das mögliche Maximum erhöht, weshalb der GpA 2005 sinke. Trotzdem würden die Aktien, welche seit dem IPO im Jahr 2001 um rund 70% gestiegen seien, mit einem KGV(2006) von 11,6 sehr attraktiv bewertet bleiben.

Die Einstufung für die Aktie der St. Galler Kantonalbank lautet "übergewichten", so die Analysten der Zürcher Kantonalbank.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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