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Mitsubishi Motors abwarten 15.11.2000
Münchner Börsenbrief
Der japanische Autobauer Mitsubishi Motors (WKN 876551) hat den größten Halbjahresverlust seiner Firmengeschichte ausgewiesen, so der Bericht des Münchner Börsenbriefs.
Das Unternehmen habe nach einem Minus von 1,58 Mrd. Yen im 1. Halbjahr 1999 nun einen Verlust von 23,2 Mrd. Yen hinnehmen müssen. Wegen Abschreibungen im eigenen Pensionsfonds und anderer Aufwendungen habe das Minus sogar 75,6 Mrd. Yen betragen. Der Umsatz habe dagegen auf dem Niveau des Vorjahres mit 1,54 Bio. Yen stagniert. Nach Angaben des Unternehmens würde man auf Gesamtjahressicht ein Verlust von 140 Mrd. Yen erwarten, nach einem Minus von 23,3 Mrd. Yen im vorigen Jahr. Der Sprung in die schwarzen Zahlen soll erst wieder im März 2002 geschafft werden.
Das an sich gut laufende Geschäft in Nordamerika würde durch den starken Yen zunichte gemacht werden. Rund 80% des operativen Gewinns würden dort erzielt werden. In Japan selbst und in Europa seien die Absätze jedoch wenig erfolgreich gewesen. Das 2. Halbjahr wird nach den Erwartungen der Analysten noch schlechter ausfallen. Das sei darauf zurückzuführen, dass die kostenlosen Inspektionen ein großes Loch auf der Ertragsseite hinterlassen würden. Zudem würde die Konjunkturabschwächung in den USA auf dem Umsatzwachstum lasten. Darüber hinaus seien noch kräftige Nachbesserungen bei der Betriebspensionskasse notwendig.
Angesichts der Unsicherheiten über den Erfolg des Restrukturierungsprogramms wird dem Anleger geraten, ein Investment zurückzustellen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Kurs nochmals halbieren werde. Andererseits würde die Chance bei Mitsubishi derzeit im Misstrauen des Marktes gegenüber dem Wert liegen. So könne man auf lange Sicht hin jetzt von Tiefstkursen sprechen.
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