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ENI interessant 15.11.2000
Der Aktionär
Das Börsenmagazin “Der Aktionär” berichtet, das Unternehmen Eni (WKN 897791), dessen Aktien auch an den deutschen Börsen gehandelt werden, baut das Gasgeschäft aus.
Die steigende Nachfrage nach Energie und die zunehmende Umweltverschmutzung würden nach schnellen Problemlösungen verlangen. Erdgas biete hier sich an. Ohne Energie sei kein Fortschritt und ohne Fortschritt kein Leben möglich. Doch dabei stosse man unweigerlich auf Grenzen. Denn der enorme Energiebedarf der modernen Lebensform produziere jede Menge Abfallprodukte wie das schädliche Kohlendioxid, das beim Verbrennungsvorgang von fossilen Energieträgern entstehe. So sei die Konzentration an Kohlendioxid seit Beginn der Industrialisierung vor rund 100 Jahren um 30 Prozent angestiegen. In dieser Zeit habe sich die durchschnittliche Temperatur der Erdoberfläche um etwa 0,5 Grad Celsius erhöht. Schnelle, wirkungsvolle Maßnahmen zur Reduzierung schädlicher Abgase seien also unbedingt notwendig.
Einen viel versprechenden Ansatz biete Gas, denn die Gasverbrennung produziere weniger Schadstoffe als Erdöl und viel weniger als Kohle. Obwohl der Gas-Anteil am weltweiten Energieverbrauch im Vergleich zu Erdöl (40 Prozent) und Kohle (26 Prozent) immer noch gering ausfalle, solle dieser mit Hilfe modernster Gasturbinentechnik in den nächsten Jahren systematisch steigen und spätestens in 20 Jahren den jährlichen Öl-Verbrauch einholen. Schätzungen ergeben, dass allein der Erdgasbedarf in Europa (ohne Russland) von derzeit 400 Milliarden Kubikmetern pro Jahr auf über 600 Milliarden Kubikmeter in 2020 anwachsen werde.
Der italienische Mineralölkonzern Eni habe erst vor wenigen Wochen ein Abkommen mit der aus Spanien stammenden Iberdrola über die Lieferung van jährlich 1,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas abgeschlossen. Beide Unternehmen wollten innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Anteil von mindestens 15 bis 20 Prozent am spanischen Gasmarkt einnehmen. Das Bündnis sei Teil einer Gesamtstrategie, mit der Eni im Ausland expandieren wolle. So bestünden auch Verträge mit British Borneo, Gazprom, Galp und der National Iranian Oil Company.
Nach einem Umsatz in 1999 van 46,3 Milliarden Euro habe ENI im ersten Halbjahr dieses Jahres 22,6 Milliarden Euro erzielt. Für das Gesamtjahr 2000 veranschlagen die Analysten von “Der Aktionär” 49,6 Milliarden Euro sowie einen Gewinn je Aktie von 0,75 Euro.
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