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Aegon erhöhtes Risiko 15.11.2000
Kreissparkasse Pinneberg
In 1999 wuchsen die Beitragseinnahmen bei Aegon (WKN 858185) um 30,2% auf 22,4 Mrd. € und der Gewinn um 34,5% auf 1,57 Mrd. €, berichten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg.
Beide Positionen seien das Ergebnis des zentralen Geschäftsbereiches „Lebensversicherungsgeschäft“, welches durch Übernahmen in den wichtigsten Märkten (TransAmerica in den USA, Guardian Royal Exchange in GB) weiter ausgebaut worden sei. Die vor wenigen Tagen veröffentlichten Daten der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2000 würden auf ein extrem starkes Wachstum hinweisen. Mit Prämieneinnahmen von 22,9 Mrd. (+ 49% gegenüber Vergleichszeitraum in 1999) und einem Gewinn von 1,53 Mrd. € (+ 39% gegenüber Vergleichszeitraum in 1999) habe man die Vorjahresergebnisse bereits nach nur neun Monaten erreicht.
Unter Berücksichtigung der erheblichen Währungsgewinne und der o.a. Akquisitionen relativiere sich dieser mehr als beeindruckende Anstieg allerdings auf ein (im Vergleich zu den Mitbewerbern allerdings immer noch sehr starkes) Wachstum von +15% bei den Prämieneinnahmen und + 13% bei den Gewinnen. Durch die Konzentration auf den ertragsstarken Lebensversicherungssektor und die konsequente Stärkung dieses Bereiches durch Zukäufe liefere AEGON seit Jahren kontinuierlich Wachstumsraten mit zweistelligen Prozentsätzen. Die klare Unternehmensausrichtung und die Synergieeffekte aufgrund der Integration der Zukäufe würden die Analysten auch für die Zukunft fundamental positiv stimmen.
Die Charttechnik liefere für AEGON aber ein anderes, aktuell sehr viel negativeres Bild! Der Kursanstieg der letzten ca. sechs Wochen habe nicht zum Ausbruch über die seit März 1999 bestehenden Widerstandslinie bei ca. 48,00 € geführt. Der Weg für weitere Kursrückgänge scheine somit in greifbare Nähe zu rücken–auch der MACD-Indikator deute diese bedrohliche Situation bereits an.
Die fundamentalen Unternehmensdaten seien gut, die charttechnische Situation signalisiere aber ein erhöhtes Risiko. Die Kurse der nächsten Tage würden nach Einschätzung der Analysten die Entscheidung bringen: Nur bei einem schnellen Anstieg über die Widerstandslinie von ca. 48,00 € in den nächsten Tagen würde Entwarnung gegeben werden–bei weiteren Kursrückgängen (insbesondere bei einem Unterschreiten von 44,00 €) werde zum Verkauf der Aktie geraten.
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