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Schoeller-Bleckmann Kurspotenzial 22.02.2005
Performaxx-Anlegerbrief
Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" sehen bei der Aktie von Schoeller-Bleckmann (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) Kurspotenzial.
Neben Bohrstrangkomponenten würden die Österreicher zudem Bohrmotoren und Bohrwerkzeuge produzieren. Im Rahmen der kürzlich vorgelegten Zahlen für das vergangene Jahr habe das Unternehmen ein Umsatzplus im Vergleich zu 2004 von 13% auf 152,2 Mio. Euro ausgewiesen. Währungsbereinigt wären die Erlöse mit ca. 164 Mio. Euro sogar noch deutlich höher ausgefallen. Nach einem noch wahrhaft schwachen Jahr 2003 sei das Betriebsergebnis um 65% auf 15,5 Mio. Euro gestiegen. Erfreulich für die Aktionäre sei, dass Schoeller die Zahlung einer höheren Dividende verkündet habe. So schütte das Unternehmen 30 Eurocent Basisdividende zuzüglich Bonuszahlung von 10 Eurocent je Anteil aus. Bei derzeit knapp 20 Euro entspreche dies zwar erst nur einer momentanen Rendite von 2%, doch würden auf Grund der hervorragenden Ertragsentwicklung weitere Erhöhungen für dieses oder nächstes Jahr winken.
Hintergrund für die Ertragswende nicht nur bei Schoeller, sondern praktisch der gesamten Industrie, sei die Notwendigkeit, wieder vermehrt in Bohrausrüstungen investieren zu müssen. Dies sei in den letzten Jahren teilweise sträflichst vernachlässigt worden. Starkes Wachstum im Ölverbrauch werde vor allem in den Emerging Markets Südostasiens verzeichnet. Nach wie vor sei es China, das sich intensiv damit beschäftige, die Rohstoffversorgung für seine über 1 Mrd. Menschen in den nächsten Jahren zu sichern. Weltweit hätten die Bohraktivitäten 2003 und 2004 wieder angezogen. Allerdings nicht in dem Maße, wie man angesichts eines Ölpreises von zeitweise über 50 USD hätte glauben dürfen - dies werde gerne übersehen.
Auf Basis der Schätzungen sollte der Gewinn im laufenden Jahr nochmals deutlich steigen. Mindestens auf 1,20 Euro Gewinn je Aktie sollte es im laufenden Jahr hinaus laufen, nach 0,82 Euro im Jahr 2004. Nach wie vor würden sich deutliche Bewertungsabschläge zur Konkurrenz zeigen, da Schoeller eher wie ein Maschinenbauer bewertet werde als ein Unternehmen in der lukrativen Industrie für Bohrausrüstungen. Gründe dafür dürften die vergleichsweise geringe Marktkapitalisierung von etwa 250 Mio. Euro sowie die relative Unbekanntheit des Unternehmens in Anlegerkreisen sein. Beispielsweise zeige der US-amerikanische Index der Ölausrüstungsindustrie ein durchschnittliches KGV von 30. Schoeller komme auf 2005er Basis gerade mal auf 15.
Die Wertpapierexperten würden in den Papieren von Schoeller-Bleckmann eine aussichtsreiche Depotbeimischung für ein gut diversifiziertes Portfolio sehen. Der Titel sei günstig bewertet, biete eine anständige Dividende mit Aussicht auf deutliche Erhöhung und sei außerdem in einer Wachstumsbranche aktiv, die noch auf Jahre hinaus lukrative Chancen bieten werde, erst recht für den Marktführer.
Kurse bis 25 Euro im Jahresverlauf sind bei Schoeller-Bleckmann, nach Einschätzung der Experten von "Performaxx-Anlegerbrief", ohne weiteres möglich. Vorsichtige Anleger sollten nach dem exorbitanten Kursanstieg der letzten Wochen eine kleine Konsolidierung abwarten.
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