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Aegon Outperformer 15.11.2000
Merck Finck & Co.
Nach Angaben von Merck Finck & Co erzielt Aegon (WKN 858185) in den ersten neun Monaten ein gutes Ergebnis.
Insbesondere die holländischen Geschäfte, die zu 33% bzw. 504 Millionen Euro zum Nettogewinn der Gruppe beigetragen hätten, seien durch die neuen Steuergesetze (gültig ab 2001) beeinträchtigt worden, die Steuerreform beinhalte eine Neubewertung von Lebensversicherungen. So sei der Betrag neuer Prämien von traditionellen Lebensversicherungen um 16% von 257 Millionen Euro auf 215 Millionen Euro zurückgegangen, während die Einnahmen von Investmentverträgen um 86,3% auf 641 Millionen Euro (344 Millionen Euro) gestiegen seien.
Nach Meinung der Analysten generiere Aegon in den Niederlanden weiteres starkes Wachstum. Dies werde durch Veränderungen im Rentensystem sowie durch eine Verbesserung der Absatzkanäle erzielt. Des weiteren versuche Aegon die Cross-Selling-Rate zu erhöhen. Das Wachstumspotential durch eine höhere Cross-Selling-Rate werde mit der bereits bestehenden Quote begründet. Nahezu 70% der Kunden, die im Jahre 1991 ein Sparkonto bei Aegon eröffnet hätten, besäßen mittlerweile mindestens ein zusätzliches Produkt. Die Verbesserung der Cross-Selling-Rate werde ebenfalls zu einer Ausgabenreduzierung in den Niederlanden beitragen. Es sei billiger, einen bestehenden Kunden von einem weiteren Produkt zu überzeugen als einen neuen Kunden zu erwerben.
Das Nettoeinkommen des 3. Quartals 2000 in Höhe von 1.530 Millionen Euro liege über den Erwartungen der Analysten (1.473 Millionen Euro). Aufgrund der Stärke des U.S.-Dollars werde mit einem Nettowachstum von 30% für das laufende Geschäftsjahr gerechnet.
Die Analysten korrigieren ihre Einschätzungen des Gewinns pro Aktie von 1,50 Euro auf 1,52 Euro. Da für 2001 und 2002 nicht mit einer Verbesserung des Gewinns pro Aktie zu rechnen ist, bleibt Aegon „Outperformer“.
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