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Billiton Downgrade


09.11.2000
Deutsche Bank

Die Analysten der Deutschen Bank haben die Aktien des englischen Bergbauunternehmens Billiton (WKN 908101) von „Kaufen“ auf „Marktperformer“ abgestuft.

Das Rohstoffteam der Deutschen Bank habe gestern seine Preisprognosen für verschiedene Metalle und andere Rohstoffe überarbeitet. Die Preise für Aluminium und Nickel habe man noch mehr nach unten korrigiert als Kupfer, während ein Großteil der Rohstoffpreise angehoben worden sei. Die allgemeine Meinung der Experten der Deutschen Bank, daß die Preisaussichten für die wesentlichen Metalle freundlich seien, sei nach wie vor gültig. Eine allgemeine Auswirkung der Metallpreise auf die Ergebnisvorschau sei eigentlich nur für Billiton wesentlich.


Der Bergbausektor habe sich in den letzten Wochen gut entwickelt, die frühere, schwache Einschätzung habe sich deutlich verbessert. Dennoch sei die Bewertung der Aktien nach wie vor nicht überhöht und die wirtschaftlichen Aussichten seien nicht optimistisch genug, um die Aktienkurse über die der derzeitigen Bewertung zugrundeliegenden fairen Werte hinaus steigen zu lassen.

Innerhalb der Branche seien Billiton und Rio Tinto immer noch gegenüber Anglo American zu bevorzugen, da diese eine breitere Palette von Rohstoffen anböten. Im weiteren Verlauf des derzeitigen Wirtschaftszykluses sollten die Rohstoffenproduzenten langsam mehr Aufmerksamkeit gewinnen. Die Kohlenpreise hätten sich in den letzten Monaten besonders positiv entwickelt und würden dadurch einen gewissen Ausgleich für die gesunkenen Metallpreise bieten. Im Rahmen der Preisverhandlungen über Eisenerz sollte auch die Stimmung für Preiserhöhungen in diesem Bereich besser werden.

Die Abhängigkeit Billitons von Aluminium und Nickel, wo die prognostizierten Preise am meisten abgesenkt worden seien, habe dazu geführt, daß die Analysten der Deutschen Bank auch ihre Gewinnprognosen zurückgenommen hätten. Die Tatsache aber, daß Billiton andererseits der weltweit größte Exporteur thermaler Kohle sei und im Vergleich zu den anderen britischen Bergbauunternehmen am meisten von einer Preisstärke bei Kohle auf dem Spotmarkt profitiere, würde diesen Effekt wieder etwas ausgleichen.

Die Analysten der Deutschen Bank seien auch weiter zuversichtlich, daß Billiton die Fähigkeit besitze, mittelfristig strukturell schneller zu wachsen als die Konkurrenz. Allerdings liege der Kurs der Aktie mittlerweile fast dort, wo die Deutsche Bank früher ihr Kursziel angesetzt habe, nämlich bei 2,90 Pfund. Aus diesem Grunde habe man die Empfehlung von „Kaufen“ auf „Marktperformer“ abgesenkt.




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