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Imclone spekulatives Investment 07.11.2000
Neuer Markt Inside
Nach Einschätzung der Analysten von Neuer Markt Inside handele es sich bei Imclone (WKN 883074) aufgrund seiner interessanten Produktpipeline um ein hochattraktives, wenn auch spekulatives Investment.
Das Biotech-Unternehmen Imclone Systems habe sich ausschließlich auf die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente zur Krebstherapie spezialisiert. Dabei würden die Forscher drei verschiedene Ansätze verfolgen und ihre Hoffnungen auf Hemmer von Wachstumsfaktoren, Anti-Angiogenese-Präparate und langfristig auf einen therapeutischen Impfstoff setzen, mit dem man einer möglichen Krebserkrankung praktisch schon vor ihrem Ausbruch begegnen könne. Wichtigstes Produkt sei zur Zeit der monoklonale Antikörper IMC-C225.
Dieser Wirkstoff, der gentechnisch hergestellt würde und naturidentisch sei, solle die Stimulierung von Rezeptoren hemmen, die an bestimmte Wachstumsfaktoren gekoppelt seien und diese bei Reizung auslösen würden. So sollten vor allem größere Tumore am weiteren Wachstum gehindert werden.
Das Präparat würde derzeit im Hinblick auf verschiedene Anwendungsgebiete in mehreren klinischen Studien getestet würden. Besonders wichtig sei die Phase II-Studie, die das Produkt im Hinblick auf eine Anwendung gegen Dickdarmkrebs durchlaufen würde. In diesen klinischen Tests habe das Präparat angesichts einer deutlich verbesserten Rückbildung von Krebsgeschwüren bereits seine Wirksamkeit unter Beweis stellen können. Zur Behandlung von Tumoren im Kopf- und Nackenbereich - in Verbindung mit Strahlen- und Chemotherapie – würde sich IMC-C225 sogar schon bereits in Phase III befinden.
Der Einsatz sog. Angiogenese-Hemmer sei ebenfalls eine wirksame Methode, um gegen die bösartigen Wucherungen vorzugehen. Als Angiogenese würde man die Eigenschaft von Krebszellen bezeichnen, selbstständig und fortlaufend Blutgefäße auszubilden, über die sie sich mit Nährstoffen versorgen können.
Zwar würde der Einsatz von Angiogenese-Hemmern auch von anderen Unternehmen erforscht werden, doch Imclone würde auf einem ganz eigenständigen Weg an das Problem herangehen. Das Unternehmen habe einen monoklonalen Antikörper entwickelt, der die Tumore an der Bildung von Blutgefäßen hindern solle. Der Tumor solle auf diese Weise von der Blutversorgung isoliert und sozusagen "ausgehungert" werden. IMC-1C11 würde sich derzeit in Phase I der klinischen Tests befinden und habe seine Wirkung bereits bei der Behandlung von Dickdarmkrebs und Lebermetastasen unter Beweis gestellt.
Besondere Anstrengungen würde außerdem darauf verwendet werden, einen eigens entwickelten Wirkstoff in absehbarer Zeit zu einem Impfstoff gegen Krebs ausbauen zu können. Der Impfstoff solle das Immunsystem in der Weise stimulieren, dass im Körper selbstständig eine "Anti-Tumor-Reaktion" ausgelöst werden würde.
Nach Ansicht der Experten sei Imclone Systems auf dem Gebiet der Krebsforschung zweifellos eine der renommiertesten Firmen. Auf dem aktuellen Kursniveau könne der Anleger daher erste Positionen aufbauen.
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