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Yukos Votum suspendiert 09.02.2005
Renaissance Capital
Die Analysten von Renaissance Capital haben derzeit ihre Einschätzung für die Aktie von Yukos (ISIN US98849W1080 / WKN 632319) aufgehoben.
Einem Reuters-Bericht zufolge habe Yukos mitgeteilt die Klagen vor dem US-Insolvenzgericht in Houston gegen fünf westliche Banken aufzugeben. Die 5 Banken – ABN Amro, BNP Paribas, JP Morgan Chase Bank, Calyon und Dresdner Kleinwort Wasserstein – hätten das ursprüngliche Kredit-Konsortium hinter dem geplanten Gazprom-Angebot für YuganskNG gebildet. Die Klagen würden aber zurückgezogen, da diese Banken an der Auktion nicht teilgenommen und auch für die Zukunft keine Vereinbarungen getroffen hätten.
Yukos wolle alle Unternehmen rechtlich belangen, die sich an einem Kauf von etwaigen Yukos-Assets beteiligen würden. Oberflächlich betrachtet scheine dies ein kluger Schachzug zu sein. Zum einen würden einige Angeklagte den Gerichtssaal verlassen, die über einen großen finanziellen Spielraum und gerissene Rechtsberater verfügen würden und das Gericht davon überzeugen könnten, dass keine entsprechende Zuständigkeit vorliege. Zum anderen wäre von den Banken wenig zu holen, da sich diese im Zuge der Affaire von möglichen Geschäften fernhalten würden. Zum dritten ermögliche dieses Vorgehen Yukos die Aussage, sich zum Sieger zu erklären und einen Warnschuss an dritte Parteien abzugeben, sich in der Affaire in irgendeiner Form zu engagieren. Schlussendlich würden Rosneft und Gazprom weiter isoliert. Bei Rosneft mache sich schon die Bürde der Akquisition bemerkbar, da Menatep und das SocGen-Bankenkonsortium die Rückzahlung ihrer Kredite an YuganskNG fordern würden.
Vor diesem Hintergrund haben die Analysten von Renaissance Capital ihre Bewertung für die Yukos-Aktie derzeit suspendiert.
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