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Priceline.com unter Druck 06.11.2000
Prudential Securities
Die Analysten der Investmentbank Prudential Securities stehen der Aktie von Priceline.com (WKN 919819) skeptisch gegenüber.
Die Internet-Preisagentur und -Auktions-Site habe mit den Zahlen für das dritte Quartal die Analystenschätzungen zwar erfüllen können, gleichzeitig aber einen pessimistischen Ausblick auf das vierte Quartal 2000 gegeben. Die rückläufige Nachfrage werde zwar die Gesellschaft nicht zur Geschäftsaufgabe zwingen, sei aber durchaus kritisch zu sehen, so ein Analyst. Möglicherweise habe die Firma beim Vertrieb von Flugtickets eine Nachfragegrenze erreicht. In diesem Falle müsse man beobachten, wie der Dienstleister das Reisegeschäft weiter ausbauen wolle. Besonders negativ bewertet der Experte den Rücktritt der Finanzchefin Heidi Miller. Damit würde sie signalisieren, dass sie das Vertrauen in das Geschäftmodell verloren hätte.
Am 02.11.2000 sei ein Umsatzzuwachs von 152 Mio. auf 341 Mio. US-$ gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode gemeldet worden. Gleichzeitig habe sich der Nettoverlust von 12 Mio. auf 2 Mio. US-$ reduziert, während die Bruttogewinnspanne von 12,2 auf 15,9 Prozent zugelegt hätte. Mit dem Verlust je Aktie von 0,01 US-$ nach 0,08 US-$ im Vorjahresquartal seien die Expertenprognosen eingehalten worden
Angesichts der angekündigten Entlassung von 87 der 535 Mitarbeiter würden im vierten Quartal Kosten in noch unbekannter Höhe entstehen. Im Geschäft mit Flugtickets sei für den Oktober im Vergleich zum September ein 20-prozentiger Rückgang zu erwarten. Aufgrund eines veränderten Vertriebsabkommens dürfte im vierten Quartal eine Sonderbelastung von 9 Mio. US-$ auftreten.
Der Internet-Titel habe mit deutlichen Kursrückgängen auf die jüngsten Zahlen reagiert.
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