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Novartis kaufen


03.11.2000
Bankgesellschaft Berlin

Für aussichtsreich halten die Experten der Bankgesellschaft Berlin ein Engagement in dem Schweizer Pharmariesen Novartis (WKN 904278).

Die US-Kartellbehörde FTC habe die Zusammenlegung der Agrarchemie-Geschäfte von Novartis und AstraZeneca in das geplante Joint-Venture Unternehmen Syngenta AG unter Auflagen genehmigt: Novartis werde u.a. die Fungizid Linie Flint an die Bayer AG und AstraZeneca einige Geschäftsbereiche an Dow AgroScience verkaufen müssen.


Einer Proforma-Rechnung zufolge wäre den Analysten zufolge die zukünftig weltweit größte Saatgut-und Pflanzenschutz-Gruppe Syngenta 1999 auf einen Umsatz von $ 7,3 Mrd. und ein operatives Ergebnis von $ 320 Mio. gekommen. Im ersten Halbjahr sei bei einem Umsatz von $ 6,65 Mrd. ein EBITDA von $ 1,26 Mrd. oder 27,2% vom Umsatz erwirtschaftet worden. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen, dass sich diese Marge aufgrund der Zyklik des Geschäftes deutlich verengen werde. In drei Jahren wolle man Kosteneinsparungen vor Steuern von $ 525 Mio. jährlich erreichen. Um Steuern zu sparen würden Novartis-Aktionäre nicht direkt Syngenta-Aktien, sondern theoretische Aktien der Novartis Agribusiness Inc. (für das US-Agrobusiness von Novartis) sowie Kaufrechte zum Bezug von Aktien der Agri-Holding (für das Nicht-US-Agrobusiness von Novartis) erhalten.

Für die Ausübung des Letzteren seien SFR 10 fällig. Noch vor dem Datum der Lieferung der Aktien dieser beiden Gesellschaften würden die beiden Holdinggesellschaften durch Fusion mit Syngenta untergehen. Ihre Aktien würden durch Namensaktien der Syngenta ersetzt. Das Kaufrecht zum Bezug von Aktien der Novartis Agri Holding AG müsse zwischen dem 6. und dem 11. November ausgeübt werden. Auf diese Weise erhalte man eine Syngenta-Aktie anstelle der beiden Gesellschaften. Diejenigen, die ihr Kaufrecht nicht ausübten, erhielten lediglich 0,25 Syngenta-Namensaktion für die theoretische Aktie der Novartis Agribusiness Inc.

Die Experten der Bankgesellschaft Berlin raten, das Kaufrecht auszuüben, unabhängig davon, ob anschliessend die Syngenta Aktie gehalten werden soll, da ansonsten davon auszugehen sei, dass aufgrund des Verlustes des Anteils am Nicht-US Geschäftes ein deutlicher Vermögensnachteil eintrete. Die Preisspanne für die Sekundärplatzierung der Syngenta-Aktien werde mit SFR 85 bis SFR 105 angegeben. Der rechnerische Vermögensnachteil beliefe sich damit auf zwischen SFR 53,75 und SFR 68,75 je Novartis-Aktie.

Ab dem 6. November würden die Novartis-Aktien an der Schweizer Börse ex Ausschüttung (in Form von Syngenta-Aktien) gehandelt. Per 13. November erfolge das Listing von Syngenta, deren Hauptsitz in Basel sein werde, an der Schweizer Börse sowie London, Stockholm und New York. Bereits im Vorfeld hätten Novartis und AstraZeneca angekündigt je nach Marktlage bis zu 10% des Aktienkapitals zurückzukaufen, um ein reibungsloses Going Public sicherzustellen.




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