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UniCredito Italiano neutral 01.11.2000
Helaba Trust
Die Mailänder Großbank UniCredito Italiano (WKN 850832) ist aus dem Zusammenschluß von Credito Italiano und Unicredito, die zusammen fünf Banken einbrachten, im Oktober 1998 hervorgegangen, so die Analysten des Helaba Trusts.
Statt auf weitere Großfusionen setze das Kreditinstitut nun auf Wachstum in Mittel- und Osteuropa. Nach dem Kauf der polnischen Bank Pekao, der slowakischen Pol`nobanka, der bulgarischen Bulbank und der kroatischen Splitska Bank sei UniCredito in Osteuropa bereits die Nummer zwei. Neben dem kommerziellen Bankgeschäft sei die Bank auch im Privatkundengeschäft, im Investment Banking sowie in anderen banküblichen Bereichen (u.a. Factoring, Leasing) tätig.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Ge-schäftsjahres habe UniCredito Italiano einen Konzerngewinn vor Goodwill von 961 Mio. EUR ausweisen können, was einer Steigerung von 33,3% gg. Dem Vorjahreszeitraum entspreche. Der Zinsüberschuß sei um 8,3% auf 2,2 Mrd. EUR, der Provisionsüberschuß um 36,3% auf 1,7 Mrd. EUR und das Handelsergebnis um 87,6% auf 366 Mio. EUR gesteigert worden. Gleichzeitig habe der Verwaltungsaufwand lediglich um 5,5% auf 2,2 Mrd. EUR zulegen können. Erfreulich sei auch der Ausbau der Marktanteile in Italien und Osteuropa im Lebensversicherungsbereich von 15% auf 19%, wodurch die Assets in dieser Sparte um 30,5% auf 8.556 Mio. EUR zunehmen konnten.
Trotz der zahlreichen Akquisitionen in der Vergangenheit zeige die italienische Großbank Interesse an weiteren Zukäufen in Osteuropa. Durch die gekauften Institute würden die Mailänder zukünftig von dem überdurchschnittlichen Wachstumspotential dieser Region profitieren können. Durch die Übernahme des US-amerikanischen Asset Managers Pioneer sei inzwischen auch amerikanisches Know How erschlossen worden. Neue Vertriebswege über Internet, Callcenter oder Handy sollten die Aufwand-Ertragsrelation begünstigen. Aufgrund des im Branchenvergleich bereits relativ hohen Bewertungsniveaus sei in nächster Zeit jedoch keine Outperformance zu erwarten, so das Resümee der Analysten des Helaba Trusts.
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