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Sony verkaufen 31.10.2000
Münchner Börsenbrief
Die Wertpapieranalysten vom Münchner Börsenbrief raten dem Anleger Sony (WKN 853687) aufgrund der katastrophalen Geschäftszahlen zu verkaufen.
Das Unternehmen habe lediglich ein Nachsteuergewinn von 19,8 Mrd. Yen erzielen können. Damit sei das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 57% gefallen. Die Schätzungen hätten dagegen bei 26,6 Mrd. Yen gelegen. Der Umsatz habe leicht von 1,63 Bio. Yen auf 1,69 Bio. Yen zulegen können. Nach Unternehmensangaben würde man die Geschäftsprognose für das laufende Geschäftsjahr jedoch unverändert lassen.
Schwierigkeiten gebe es bei der Entertainment-Divison, also bei der PlayStation2. Die Nachfrage nach dem Produkt sei zwar weiterhin gut, jedoch würde es Probleme bei der Zulieferung von Produktkomponenten geben. Aufgrund von Lieferengpässen bei den Chips könne die Zielvorgabe nicht erreicht werden. Ein weiteres Problem seien die Kosten bei der Markteinführung der Spielkonsole gewesen, denn das Gerät habe sich als fehlerhaft erwiesen, weshalb eine Nachbearbeitung erforderlich gewesen wäre.
Der Hauptbelastungsfaktor habe aber im Bereich des Softwareabsatzes gelegen. Im Gegensatz zum Hardwaregeschäft, welches in der Regel eine Null-Summen-Rechnung sei, werde das Geld mit dem Verkauf von Softwarelizenzen verdient. Der Absatz dieser Lizenzen habe aber zu wünschen übrig gelassen. In Japan würden die Kunden die Playstation als billigen DVD-player verwenden und deswegen keine Spiele kaufen.
Das Management halte zwar weiter an den prognostizierten Geschäftszahlen fest, doch die Anlageexperten begegnen dieser Einschätzung mit großer Skepsis. Man komme vor diesem Hintergrund zu der Auffassung , dass die Notierung der Sony-Aktie weiter fallen werde. Deshalb stelle man das Papier zum Verkauf.
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