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BG Group durchschnittlich 31.10.2000
Deutsche Bank
Die Analysten der Deutschen Bank haben den britischen Energieversorger BG Group (WKN 931283) von Strong Buy auf Marktperformer abgewertet.
Nach der Verselbständigung der Tochterfirma Transco am 23. Oktober dieses Jahres habe BG Group sich als integrierter Gaskonzern neu positioniert. BG Group habe eine ganze Reihe von Gasfirmen in seinem Portefeuille, die auf unterschiedlichem Niveau operierten. Damit wolle das Unternehmen bis zum Jahr 2004 seinen Gewinn jährlich um etwa 9 % steigern.
Nach Ansicht der Analysten der Deutschen Bank würden dieses Wachstumspotential und die Qualität der Beteiligungen und des Managements einen Kursaufschlag im Vergleich zu den unmittelbaren Konkurrenten von BG Group rechtfertigen, die derzeit zum 6,5-fachen Wert der jährlichen Fördermenge gehandelt werden. Allerdings sei im Vergleich zu den 4 großen Ölkonzernen der Welt, die durchschnittlich mit dem 11,2-fachen Wert der voraussichtlichen Fördermenge 2001 gehandelt werden, auf Grund der Unternehmensgröße und dem relativ kurzen Beobachtungszeitraum in Bezug auf das Fördergeschäft ein deutlicher Kursabschlag erforderlich. Mit dem 10,2-fachen Wert der Fördermenge 2001 sei BG Group daher verglichen mit dem Kursziel der Deutschen Bank des 8,5-fachen Wertes überbewertet.
Investoren sollten daher in BG Group wegen seiner industriellen Qualitäten investieren und auf der Hut vor Kursschwankungen auf Grund einer möglichen Firmenübernahme sein. Man sei davon überzeugt, daß der Vorsitzende von BG Group, Frank Chapman, im Falle eines Angebots einen ansehnlichen Aufschlag auf den aktuellen Kurs verlangen werde und ohne die Möglichkeit, die Bilanzen zu vereinigen, könnte sich der Kaufpreis als zu hoch für die großen Konzerne herausstellen, die die Vorteile des Deals klar herausstreichen müßten.
Im Fall einer Übernahme würde das eingezahlte Kapital bei einem Kaufpreis von 3,50 Pfund/Aktie von 4 Milliarden Pfund auf 12 Milliarden Pfund anwachsen. Das hätte den Nettoeffekt, daß die prognostizierte Kapitalrentabilität des Portefeuilles von 13 % auf nur 4 % sinken würde. Bei der Deutschen Bank sei man daher überzeugt, daß BG Group selbständig bleiben werde und angesichts der starken Bilanz und der guten Kursbewertung eher selbst zum „Raubtier“ werden könne als zur „Beute“.
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