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Ford Motor Comp. beobachten 30.10.2000
INVESTools
Aktien auf Grund von schlechten Nachrichten zu kaufen, könne manchmal eine sehr lohnenswerte Gegenstrategie sein, sagt George Putnam, Autor des „Turnaround Letter“ bei Investools. Jedenfalls habe das Problem von Ford USA (WKN 502391) mit desintegrierenden Reifen, das den Kurs des Unternehmens vor gut 2 Monaten in den Keller geschickt habe; seine Aufmerksamkeit erregt.
Aus diesem Grunde habe er sich intensiver mit bekannten Produkthaftungsfällen der letzten Jahrzehnte beschäftigt und folgendes festgestellt: Große und sonst gesunde Unternehmen erlebten meist nur einen kurzzeitigen Kursverfall auf Grund dieser Haftungsprobleme, soferne diese nur eine geringere Anzahl von Leuten betrafen. Beispiele dafür seinen Johnson & Johnson (Tylenol Problem, 1982), Union Carbide (Bhopal Explosion, 1984) und Morton Thiokol (Explosion der Challanger Raumfähre, 1986).
Immer dann aber, wenn viele Menschen betroffen gewesen seien, das Unternehmen an sich schon schwach war oder wenn das Ereignis besonders schwere Schäden ausgelöst habe, sei das Kursniveau längerfristig geschädigt worden. Beispiele dafür seien Manville (Asbestproblem) und A.H. Robins (Produkthaftung Intrauterinpessare).
Wende man dies auf Ford an, so sei wohl nur mit einem zeitlich beschränkten Kursverfall zu rechnen. Der Kurs der Aktie sei von 29 $ auf 24 $ gefallen. Derzeit würde Putnam aber noch nicht kaufen, da noch mit weiteren schlechten Nachrichten zu rechnen sei. Außerdem würden die fallenden Kurse bei General Motors (GM) und Daimler Chrysler (DC) Hinweise auf ein branchenweites Problem liefern. Dennoch sei es wert, Ford weiter zu beobachten. Sollte der Kurs auf ca. 20 $ fallen, sei ein Kauf sicher erwägenswert, besonders dann, wenn der Lurs schneller falle als jener von GM und DC.
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