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Real Networks kaufen 20.10.2000
Stock-World
Die Abwärtsspirale an den internationalen Börsen habe sich in den vergangenen Wochen nicht nur fortgesetzt, sondern mit teils erdrutschartigen Verlusten seit Anfang Oktober sogar noch weiter verstärkt, so die Analysten von Stock World.
Titel, wie Real Networks (WKN 910681), die vor gar nicht so langer Zeit noch weit oben in der Anlegergunst gestanden hätten, könnten nun für einen Bruchteil der früheren Bewertungen eingesammelt werden. Real Networks sei ein Internet-Pionier im Multimedia-Geschäft und der Erfinder von Streaming Media. Der Begriff bezeichne das Abspielen von Video- und Audiodateien in Echtzeit, dass heiße, der Nutzer könne die Dateien schon während der Übertragung abspielen und müsse nicht erst den gesamten Download der Daten abwarten. Die für die Wiedergabe der Dateien benötigte Software erhalte der Nutzer in der Basisversion kostenlos, leistungsfähigere Gerte mit mehr Funktionen kosteten hingegen Geld.
Die Popularität unter den Internet-Nutzern zahle sich für das Unternehmen aus. Im dritten Quartal (bis 30.09.) habe Real Networks einen Gesamtumsatz von 67,1 Millionen Dollar, ein Plus gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 92 Prozent. 28 P rozent der Verkäufe erzielte Real Networks dabei außerhalb Nordamerikas. Der Nettogewinn sei um 54,5 Prozent auf 7,63 Millionen Dollar bzw. 0,05 Dollar pro Aktie gestiegen.
Als unbegründet habe sich zudem die Angst der Investoren vor einem Einbruch bei den Werbeeinnahmen herausgestellt. Im Berichtszeitraum hätten diese gegenüber dem Vorjahr um 224 Prozent und sequenziell um 15,4 Prozent auf 13,5 Millionen Dollar zugelegt. Im vierten Quartal könnte ein Dämpfer erfolgen, da Real Networks zwei wichtige Werbepartner verloren habe.
Der Ausverkauf der Aktien am Tag nach der Ergebnis-Veröffentlichung sei ihrer Meinung nach übertrieben. Die Einbußen im Werbegeschäft dürfte Real Networks mit höheren Umsätzen aus dem Lizenz- und Service-Bereich ausgleichen. Nicht berücksichtigt bei den Gewinnprognosen für das vierte Quartal sei zudem die Kooperationen mit IBM geworden. Der Vertrieb der Real-Software von IBM an seine UNIX-Kunden sollte für neue Wachstumsimpulse sorgten und für eine Überraschung beim Ergebnis.
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