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Sony verkaufen 06.11.1998
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Die Analysten von HSBC Securities haben die Aktien des japanischen Elektronikkonzerns Sony (WKN 853 687) zum Verkauf gestellt. Die Anlageexperten zeigten sich enttäuscht von der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Beunruhigend sei insbesondere der starke Preisverfall in den Bereichen PC-Displays, Handys und Halbleiter. Im Geschäftsbereich Spiele habe der Elektronikriese zwar noch einen deutlichen Gewinnzuwachs vermelden können, dies gelte jedoch nur für den Export. In Japan hätten die Erlöse aus Spielen bereits deutlich nachgelassen, diese Entwicklung werde nach Einschätzung der Experten bald auch außerhalb Nippons eintreten. Probleme bereite derzeit auch das Musikgeschäft, in dem Sony einen Gewinneinbruch von 75 Prozent vermeldet habe. Besorgniserregend hätten sich darüber hinaus die Lagerbestände entwickelt, welche um 17,9 Prozent zugenommen hätten.
Angesichts der verschlechterten Geschäftsperspektiven erwarten die Anlageexperten in den kommenden Jahre rückläufige Erträge. Im laufenden Geschäftsjahr werde der Gewinn je Aktie voraussichtlich auf 380 Yen zurückgehen. Für das darauffolgende Geschäftsjahr prognostizieren die Analysten einen Rückgang des Gewinns auf 268 DM je Anteilschein. Vor diesem Hintergrund erwarten die Aktienexperten einen Kursrückgang von 15 Prozent für die Siemens-Aktie.
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