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Ballard Power ein Kauf


09.11.1998
SGZ-Bank

Die Aktie des kanadischen Brennstoffzellenherstellers Ballard Power Systems (WKN 890 704) hat sich nach Ansicht der Aktienanalysten von der SGZ-Bank in den vergangenen beiden Monaten von seinen Jahrestiefstständen deutlich erholt und die zwischenzeitlich aufgebaute Wirderstandszone im Bereich von 35 CAD nachhaltig durchbrochen.

Die Gründe für diese hervorragende Performance würden zum einen in der Erholung der Weltbörsen allgemein, in der zunehmenden Hinwendung der Investoren zum Small- und Midcap-Segement sowie in der herausragenden Stellung des Unternehmens in einer der großen Schlüsseltechnologien des kommenden Jahrtausends liegen.

Die sich allmählich bei vielen Automobilproduzenten durchsetzende Ansicht, die Brennstoffzellentechnologie sei die am einfachsten und effizientesten zu verwirklichende Möglichkeit, den Schadstoffausstoß des Kraftverkehrs ohne Verzicht auf individuelle Mobilität drastisch zu reduzieren, habe dazu beigetragen, daß man jetzt die Perspektiven des Unternehmens wieder höher bewertet. Zwar betreibe Ballard noch keine Serienfertigung, die Zusammenarbeit mit namhaften Konzernen wie Daimler, Ford, Honda oder Alcatel Alsthom auf den Gebieten der Brennstoffzellenentwicklung für den mobilen und stationären Einsatz lasse jedoch das Potential erahnen, das zu erschließen sei. Die noch vergleichsweise hohen Herstellungskosten der Technologie dürften sich nach Einschätzung der Analysten noch deutlich reduzieren lassen, beim Übergang zum produzierenden Betrieb solle durch den Eintritt des ehemaligen Toyota-Managers Graydon, der für die Produktionskontrolle in einer der erfolgreichsten Toyota-Produktionsstätten verantwortlich gewesen sei, für einen optimalen Start gesorgt werden. Auch die Zusammenarbeit mit Johnson Matthey auf dem Gebiet der für die Brennstoffzellentechnik unerläßlichen Katalysatoren sei positiv zu beurteilen.

Aufgrund der Bedeutung der Technologie und der potentiellen Marktführerschaft des Unternehmens - wofür neben einem Entwicklungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz von etwa fünf Jahren auch die Beteiligung von Daimler spreche - sei Ballard Power in dieser Übergangsphase weiterhin ein klarer Kauf.


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