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Palfinger kaufen 21.12.2004
FIRST FOCUS-Indep. Research
Die Experten von FIRST FOCUS-Independent Research stufen die Aktie von Palfinger (ISIN AT0000758305 / WKN 691660) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die Palfinger-Zahlen für das dritte Quartal hätten den Markt total überrascht. Auch die Experten hätten mit positiven Zahlen gerechnet, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Obwohl das Unternehmen im Juni wegen der gestiegenen Rohstoffpreise eine Preiserhöhung von rund 5 Prozent durchgeführt habe, hätten die Umsätze von 79,96 Mio. Euro im Vorjahr auf 102,40 in diesem Jahr angezogen. Da die Konkurrenz noch keine Preiserhöhung durchgeführt habe, zeige dieses Ergebnis auch deutlich, welches Standing Palfinger bei ihren Kunden genieße. Durch diese Preiserhöhung habe auch die EBIT-Marge deutlich angezogen. Der Gewinn pro Aktie sei daher in den ersten neun Monaten auf 2,12 Euro pro Aktie nach 1,47 Euro im Vorjahr gestiegen.
Der einzige Wermutstropfen sei der gesunkene operative Cash Flow. Dieser sei aufgrund der gestiegenen Kosten für das Halbwarenlager von 25,9 Mio. Euro auf 19,6 Mio. Euro gesunken. Dieser Rückgang sei durch den Anstieg des Working Capital verursacht worden, welcher jedoch nur als temporär zu betrachten sei. Sobald sich die Versorgungslage durch diverse Zulieferer verbessere, werde dies wahrscheinlich auf ein gewohntes Niveau absinken. Das Gering Ratio sei auf einen historischen Tiefstand von 19,9 Prozent nach 25 Prozent zum Jahresende 2003 gesunken.
Die Wachstumsdynamik der Palfinger AG habe den Markt völlig überrascht. Durch Diversifizierung versuche das Unternehmen sich ein zweites starkes Standbein zu schaffen. Die Übernahme der Bison stematec zeige genau in diese Richtung. Weitere Übernahmen in diesem Bereich würden nicht überraschen. Palfinger versuche damit die Abhängigkeit zum LKW-Absatz zu senken. Die Sensibilität gegenüber dem US-Dollar könne als gering bezeichnet werden. Auf den Gesamtumsatz bezogen betrage der US-Dollar-Anteil nur 12 Prozent. Weiters werde durch Montageverlagerungen versucht, die US-Wertschöpfung zu erhöhen. In Summe erhöhe man die Umsatzerwartung für 2004 von 377,5 Mio. Euro auf 396,5 Mio. Euro und für 2005 von 384,20 Mio. Euro auf 452 Mio. Euro.
Beim Gewinn pro Aktie erhöhe man für 2004 die Schätzung von 2,37 Euro pro Aktie auf 2,98 Euro pro Aktie und für 2005 rechne man jetzt mit einem Gewinn pro Aktie von 4,22 Euro nach 3,16 Euro. Für 2006 erwarte man eine Verlangsamung der Steigerungsraten. Obwohl die Aktie heute bereits über 60 Prozent habe zulegen können zähle die Palfinger AG nach wie vor zu den billigsten Aktien (KGV 2005e - 9,2) an der Wiener Börse.
Auch im Bewertungsvergleich zur Peer Group bestehe nach wie vor ein Bewertungsabschlag. In 2005 sei durch die KöSt.-Senkung mit einem überproportionalen Gewinnanstieg zu rechnen. Weiters seien Produktivitätsfortschritte in Guima und eine Produktionsverlagerung nach Bulgarien zu erwarten. Größere Wachstumsimpulse seien im Segment "Hydraulische/s Systeme/Service" möglich. Weitere Übernahmen, wie die erst kürzlich übernommene Bison stematec, könnten das Geschäftsfeld abrunden.
Die Experten von FIRST FOCUS-Independent Research empfehlen die Aktie von Palfinger unverändert zu kaufen. Das 12-Monatskursziel würden sie jedoch von 38 Euro auf 46 Euro erhöhen.
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