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Xerox "Trading Sell" 04.10.2000
Hornblower Fischer
Xerox (WKN 853906) ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Dokumentenverwaltung und Verarbeitung, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.
Neben Hardwarekomponenten wie Druckern, Fax- und Kopiergeräten sowie Scannern würden zur Produktpalette auch entsprechende Softwarelösungen gehören. Zudem biete das Unternehmen über seine Homepage xerox.com kleineren Firmen die Möglichkeit, eine Internetpräsenz auf dem Server von Xerox zu platzieren.
Gestern habe sich Xerox nach Börsenschluss in die Reihe der Unternehmen eingereiht, die für das dritte Quartal enttäuschende Ergebnisse erwarten. Xerox habe bekannt gegeben, dass man für das abgelaufene Quartal von einem Verlust zwischen 15 und 20 Cents je Aktie ausgehe. Die bisherigen Marktprognosen hätten bei einem Gewinn in Höhe von 12 Cents je Anteilsschein gelegen. Das Unternehmen habe bereits Ende Juli die Erwartungen zurückgeschraubt, indem man vor einem schwachen zweiten Halbjahr gewarnt habe.
Die ursprünglichen Erwartungen des Marktes hätten bei einem Gewinn von 38 Cents pro Aktie gelegen. Für das schwache Ergebnis seien laut Unternehmensangaben vor allem deutlich hinter den Erwartungen zurückgebliebene Absatzzahlen im September sowohl auf dem amerikanischen als auch dem europäischen Markt verantwortlich. Überraschend schwachen seien insbesondere die Umsätze von High-end Geräten des oberen Preissegments gewesen. Daneben habe sich höherer Konkurrenzdruck und die schwache europäische Währung negativ auf die Profitabilität ausgewirkt.
Das Unternehmen habe eingestehen müssen, dass es aufgrund von strukturellen Problemen im Unternehmen mehr als einer Nachfragesteigerung bedürfe. So habe man neben Kostensenkungsmaßnahmen auch ein Überdenken der Dividendenpolitik angekündigt.
Die Analysten von Hornblower Fischer erwarten eine sehr negative Aufnahme der Unternehmensmeldung am Markt. Hierfür spreche das Ausmaß der erneuten Gewinnenttäuschung und die deutlich negativen Worte der Verantwortlichen von Xerox. Die Analysten von Hornblower Fischer raten daher weiterhin zum Verkauf.
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