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| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 92,28 $ |
92,62 $ |
-0,34 $ |
-0,37 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US8085131055 |
874171 |
- $ |
- $ |
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Charles Schwab akkumulieren 04.10.2000
Hornblower Fischer
Ende September verzeichnete das Papier des weltweit größten Online Brokers Charles Schwab (WKN 874171) einen temporären Kursanstieg um 14%, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.
Nach Berichten eines US-Magazins solle sich Schwab in Fusionsgesprächen mit Goldman Sachs befinden. Dass sich die beiden Marktführer in ihrer jeweiligen Branche zusammenschließen, würde vor allem strategisch Sinn machen. Mit 7,3 Mio. Depots und einem verwalteten Vermögen von über 1 Bio. USD sei Schwab ein interessantes Asset, zumal der Online-Broker die Billion-Grenze fünf Jahre früher überschritten hatbe als ursprünglich geplant. Durch die Übernahme könnte sich Goldman in der relativ schwach positionierten Vermögensverwaltung mit einem Schlag breiter aufstellen und somit die Anhängigkeit vom volatilen Handelseinkommen verringern.
Auch der Umstand, dass sich die US-Investmentbank bisher auf den institutionellen Sektor konzentriert und die Retailkundschaft vernachlässigt habe, würde für eine Übernahme eines Online-Brokers sprechen. Schwab hingegen könnte von den globalen Ressourcen der Investmentbank profitieren. Im letzten Quartal habe Schwab einen doppelt so hohen Netto-Neumittelzufluß wie beispielsweise Merrill Lynch verzeichnen können, die 1,8 Bio. an Vermögen verwalten. Der Online Brokers selbst sei vor kurzem mit der Meldung aufgewartet, seine Handelszeiten für Wertpapiere auszudehnen um somit sowohl der institutionellen- als auch der Privatkundschaft die Möglichkeit zu geben, weltweit US-Aktien vor Börseneröffnung zu ordern.
Schwab sei der erste Online Broker, der diesen Schritt erwägt. Bereits im vergangen Jahr habe der US-Broker durch das eingeführte „after-hours-programm“ die Zahl der Ausführungen nach Börsenschluss um mehr als 50% steigern können. Vor diesem Hintergrund sollte es Schwab gelingen, den über das Internet erlösten Umsatz von derzeit 73% in den kommenden Jahren kontinuierlich auszubauen. Die Analysten von Hornblower Fischer sind zuversichtlich, dass Schwab seine angepeilten Ziele, beim Umsatz langfristig um +40% sowie beim operativen Gewinn um+68% zu wachsen, erreichen kann. Nach einem Gewinn von 48 Cent in 1999 würden die Experten des Hornblower Fischer Researchteams für das laufende Jahr eine Ergebnissteigerung auf 66 und für das kommenden Jahr auf 80 Cent erwarten.
Vor allem wegen der aufkommenden Fusionsfantasien raten die Analysten von Hornblower Fischer Investoren die Aktie bei jeglicher Kursschwäche zu akkumulieren.
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