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Medtronic keine Übernahme


04.10.2000
Suntrade

Medtronic (WKN 858486), der größte Produzent von medizinischen Produkten, zieht sein Übernahmeangebot für Cyberonics zurück, berichten die Analysten von Suntrade.

Medtronic habe dem Management Mitte September ein Übernahmeangebot vorgelegt. Als Hauptgrund für Medtronics Rückzieher werde die konsequente Weigerung des Cyberonics Managements genannt einen Kauf zu verhandeln. Cyberonics habe Medtronics Angebot in einer Stellungsnahme kritisiert und es als unzureichend bezeichnet. Des Weiteren wolle man unabhängig bleiben, so der CEO Skip Cummins. Dies würde eine schnellere Entwicklung der Firma und der Produkte ermöglichen. Medtronic werde nach eigenen Angaben weiterhin nach Unternehmen suchen, die das Geschäftsfeld optimal ergänzen würden. Geboten habe man 26 US$ pro Aktie von Medtronic, insgesamt 480 Mio. US$.


Ciberonics, das Übernahmeziel, sei der Hersteller eines elektrischen Stimuliergerätes, ähnlich dem eines Herzschrittmachers, das gegen Epilepsie angewendet werde. Außerdem betreibe es klinische Studien, um auf ähnliche Weise Alzheimer, Depressionen und Fettleibigkeit zu behandeln. Damit hätte das Unternehmen sehr gut in Medtronics Portfolio gepasst. Medtronic betreibe eine Plattform im Internet, die es Ärzten und Patienten ermögliche, auch über große Entfernungen durch das Internet regelmäßig in Kontakt zu bleiben.

Diesem Konzept zufolge solle es Patienten, die mit Medtronic-Geräten ausgestattet seien, möglich sein, Daten wie Blutdruck, Herzfrequenz und körperliche Anstrengung direkt auf den PC herunterzuladen. Die Informationen würden dann an die Medtronic-Plattform im Internet gesendet. Dort könnten die betreuenden Ärzte rund um die Uhr auf diese Daten zurückgreifen. Nach Angaben von Unternehmensseite würden die Informationen über eine sichere Verbindung ausgetauscht. Phil Adams, ein Klinik-Arzt, hebe besonders die jederzeitige Verfügbarkeit der Informationen für Ärzte hervor. Als Technologiepartner für die Plattform habe Medtronic den Netzwerkprovider UUNET, eine Tochtergesellschaft von WorldCom und den Weltmarktführer für Internetkommunikationslösungen, Exodus verpflichtet. Diese würden die erforderliche Software und Netzwerkverbindungen für das Unternehmen zur Verfügung stellen.

Die Ende August bekannt gegebenen Quartalszahlen seien vom Markt eher schwach aufgenommen worden. Bei einem Umsatz von 1,31 Mrd. US$ sei ein Gewinn von 300 Mio. US$ oder 0,25 US$ pro Aktie erzielt worden. Damit habe das Unternehmen die Schätzungen der Analysten um 30 bis 50 Mio. US$ verfehlt. Vor allem der schwächer verlaufene Absatz von Herzschrittmachern habe sich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt.

Sollten jetzt schnell die 57,375 US$ überschritten werden, würden in diesem Wert weitere Kursgewinne gesehen, denn das Zurückziehen des Übernahmeangebotes sei vom Markt positiv aufgenommen worden. Es scheine jetzt nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Allianzen zwischen Biotechnologie- bzw. Life-Science-Unternehmen zur Tagesordnung gehören würden. Vor kurzem erst habe Incyte sowohl mit IBM historie als auch mit Motorola historie Kooperationen abgeschlossen. Die Verknüpfung der Zukunftsbranchen werde damit zu neuen Wegen bei der Erforschung und Bekämpfung von Krankheiten führen. Es sei nach Ansicht der Analysten auch ein sehr interessanter Trend, welcher sich in der allgemeinen Globalisierung insbesondere auf diesem Sektor abzeichne.




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