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Lafarge untergewichten 02.10.2000
Helaba Trust
Im ersten Halbjahr 2000 stieg der Umsatz von Lafarge (WKN 850646) um 16% gg. VJ auf 5.656 Mio. EUR, wobei 7% auf organisches Wachstum entfallen, berichten die Analysten des Helaba Trust.
Beim EBIT sei sogar eine Verbesserung um 26% auf 787 Mio. EUR möglich, weil alle wesentlichen Kostenblöcke unterproportional zugelegt hätten. Die Zinsbelastung von netto 220 (VJ 158) Mio. EUR dürfte im zweiten Halbjahr allerdings ebenso wie der Energieaufwand, immerhin rd. 40% der Herstellkosten, weiter ansteigen. Vor diesem Hintergrund müssten beim Jahresüberschuß, der von Januar bis Juni noch um 26% (bereinigt) gestiegen sei, Abstriche gemacht werden. Immerhin habe sich die Nettoverschuldung im bisherigen Jahresverlauf kräftig (H1: +39%) erhöht.
Allein die vorerst fehlgeschlagene Übernahme der britischen Blue Circle (Anteil: 20%) schlage mit knapp 10 Mio. EUR pro Quartal zu Buche. Darüber hinaus binde der Eintritt bei der portugiesischen Cimpor (10%) Mittel, um deren Übernahme durch Holderbank zu verhindern. Gleichzeitig dürfte die Konjunkturdynamik in Frankreich allmählich nachlassen. Nordamerika überschreite trotz staatlicher Straßenbau- und Flughafenausbauprogramme bereits den Preiszenit, da umfangreiche Kapazitätserweiterungen den Importsog dieses Marktes erheblich abschwächen würden.
Insgesamt ist daher trotz optisch niedriger Bewertungskennziffern kurzfristig nicht mit einer nachhaltigen Kurserholung zu rechnen. Die Analysten des Helaba Trust raten daher, den Titel vorerst unterzugewichten.
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