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Orthovita spekulativ kaufen


25.09.2000
Suntrade

Der in Malvern, Pennsylvania, ansässige Biomaterialienhersteller Orthovita (WKN 914566) wird ab Oktober den Vertrieb des Knochenwachstum-Trägermaterials VITOSS in Europa starten, berichten die Analysten von Suntrade.

Bisher seien Metalle und Legierungen, Gläser, Keramiken oder Kunststoffe als Knochenersatz verwendet worden. Knochenersatz aus jenem Stoff zu schaffen, aus dem das menschliche Skelett vorwiegend bestehe, hätten indes die Biomaterialfreaks in Pennsylvania versucht.. Die aus Kalziumphosphat bestehende und mit Hilfe der Nanotechnologie hergestellte Substanz erlaube die Wiederansiedlung von Knochenzellen im menschlichen Skelett. Auf diese Weise könnten orthopädische Chirurgen in Zukunft die Wiederherstellung fehlender Knochenfragmente bei ihren Patienten erzielen.

Das Prinzip sei einfach: Das von der Struktur her dem Knochen sehr ähnliche Material werde vom Chirurgen an jene Stelle implantiert, in der die echte Knochenmasse infolge eines Unfalls oder einer Krankheit beispielsweise zurückgegangen sei. Mit Hilfe einer Spritzpistole schlängele sich aus der Düse am vorderen Ende des Gerätes eine weiße, flüssige Masse, um sich als glibberiges Häufchen in jede beliebige Form bringen zu lassen. Nach wenigen Sekunden sei der weiße Glibber knochenhart geworden. Das so in den Körper eingebrachte Calciumphosphat sauge sich wie ein Schwamm mit dem umgebenden Gewebe auf und erlaube das Wachstum echter Knochenzellen auf dem Trägermaterial. Nach nur drei bis vier Monaten sei der Knochen wieder hergestellt.


„Der Vorteil liegt auf der Hand: Chirurgen könnten für jede Operation in Minutenschnelle Knochen jeglicher Form bauen“, schwärme Orthovita-Chairman David S. Joseph. Tatsächlich weise die Masse im Vergleich zu vielen anderen Stoffen einen wesentlichen Vorteil auf: Sie werde vom Körper nicht abgestoßen und sei auf Grund der Zusammensetzung ebenso belastbar wie der echte Knochen des Menschen.

Das an der Nasdaq und auch in Deutschland notierte Unternehmen wolle nach eigenen Angaben bereits im kommenden Jahr rund 10.000 Patienten die Behandlung mit dem Biomaterial ermöglichen. Dafür habe man in Europa jetzt bereits ein Vertriebsnetz aufgebaut, das vor allem die orthopädischen Kliniken beliefern solle. Den Markt für künstlichen Knochenersatz würden die Amerikaner auf rund 500 Mio. US$ jährlich beziffern. Allerdings würden die Amerikaner nicht ohne Mitbewerber ins Rennen um die Millionen gehen.

Hauptmitbewerber der US-Firma sei der deutsche Biomaterialienspezialist Curasan. Dessen Produkt, Cerasorb, bestehe ebenfalls aus Calciumphosphat, werde allerdings in einer anderen Form verabreicht und besitze nach Orthovita-Angaben eine andere Struktur. Im Juli habe Orthovita 1.186.441 eigene Aktien im Wert von rund 7 Mio. US$ an eine private europäische Foundation verkauft. Der Verkaufserlös sei in den Ausbau der Produktpipeline investiert worden. Nach der Emission habe der Aktienkurs von VITA 30% auf 8,125 US$ im High zulegen können und notiere aktuell bei 6,750 US$, wobei er eine Punktlandung auf der EMA38 am gestrigen Tage vollzogen habe, nachdem er in den letzten Tagen schon die wichtige EMA20 unterschritten hätte.

Erste Anzeichen einer positiven Aktienentwicklung in den kommenden Handelstagen aus Sicht der technischen Indikatorenbetrachtung spiegele der Wilders-Indikator wieder. Der RSI tendiere momentan noch seitwärts und liefere kein eindeutiges Signal. Auf aktuellem Niveau sollte von spekulativen Investoren eine Positionierung erfolgen. Der Titel weise auf Jahressicht die Chance einer Kursverdreifachung auf, da er bei Investoren und Analysten momentan noch absolut unentdeckt sei und das Potential des Marktes inklusive seiner geringen Mitbewerberzahl noch nicht erkannt sei.




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