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Lehman Brothers kaufen 21.09.2000
Hornblower Fischer
Nach einem über den Erwartungen liegenden Quartalsergebnis stufen die Analysten von Hornblower Fischer die Aktien der US-Investmentbank Lehman Brothers (WKN 891041) in einer erstmaligen Einschätzung als kurzfristigen Kauf ein.
Das Investmenthaus habe in der Berichtsperiode den Nettogewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum um 58% auf 457 Mio. USD oder 3,37 USD je Aktie steigern und somit auf Neun-Monatsbasis einen Rekordgewinn erzielen können. Die Konsensusschätzung hätten bei 2,74 USD je Aktie gelegen. Dieser deutliche Zuwachs habe die Analysten von Hornblower Fischer überrascht, da das dritte Quartal traditionell als die schwächste Periode angesehen werde.
In Reflektion auf die gewonnene Stärke in den Geschäftsfeldern Investmentbanking und Capital Markets, seien die Nettoerträge um 51% auf 2,05 Mrd. USD gestiegen. Hier hätten vor allem die Einnahmen aus dem M&A-Aktivitäten herausgeragt, die im dritten Quartal ein Rekordniveau erreicht hätten. Ähnlich wie das Wall-Street-Haus Goldman Sachs habe Lehman Brothers auch vom günstigen Zinsumfeld in den USA profitieren können. Dies habe sich auch im Handelsüberschuss niedergeschlagen, der vornehmlich durch einen erhöhten Handel mit Bonds erzielt worden sei.
Die weitere Zuversicht seitens der Analysten werde zudem durch die Eigenkapitalrendite (ROE) von Lehman untermauert. Im Gegensatz zum Konkurrenten Goldman Sachs habe das Investmenthaus in der Berichtsperiode seinen „Return on Equity“ gegenüber dem Vorjahresquartal von 22,1% auf 27,5% steigern können. Auf Neun-Monatsbasis habe die ROE-Kenngröße sogar bei 29,2% nach zuvor 21,9% gelegen. Vor dem Hintergrund der aussichtsreichen Geschäftsentwicklung im Investmentbanking, der anhaltenden Übernahmefantasie und des am Mittwoch bekannt gegebenen Aktiensplitts im Verhältnis 2:1 würden die Analysten bei den Aktien weiteres Kurspotential sehen.
Zudem weise der Titel mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,2 gegenüber der US-Konkurrenz einen deutlichen Bewertungsabschlag auf. Allerdings könnten die Experten des Hornblower Fischer Researchteams dem Gerücht, wonach die Deutsche Bank als Käufer bereitstehen solle, wenig abgewinnen. Starke Überschneidungen insbesondere im Fixed-Income-Bereich würden hier negativ stimmen. Das Anlageurteil der Analysten von Hornblower Ficher laute „Kaufen“.
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