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LVHM untergewichten 20.09.2000
Helaba Trust
LVMH (Louis Vuitton Moet Hennessy) (WKN 853292) produziere und vertreibe zahlreiche Luxusgüterartikel, darunter Champagner (z.B. Moet & Chandon, Pommery, Dom Perignon) und Weine (Umsatzanteil 1999: 17%), Spirituosen und Cognac (Hine; 10%), Reisezubehör (Koffer, Taschen etc.) und Lederwaren (z.B.: Louis Vuitton, Loewe, Berluti, Celine; 26%), Parfüms und Schönheitsartikel (z.B. Christian Dior, Givenchy Guerlain, Kenzo) sowie Bekleidung (Givenchy Couture, Christian Lacroix, Kenzo; 20%). Im übrigen trügen die Tochtergesellschaften DFS (Duty-free Shops im pazifischen Raum) und Séphora (Frankreichs führende Parfüm-Handelskette) ca. 26% zum Umsatz bei.
Vor allem akquisitions- und währungsbedingt habe sich der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2000 um 40% auf 5,03 Mrd. EUR erhöht. Der Betriebsgewinn sei unterproportional um 31% auf 762 Mio. EUR gestiegen. Die neu geschaffene Sparte Uhren und Schmuck (Tag Heuer, Zenit, Ebel, Chaumet) habe 14 Mio. EUR zum Betriebsergebnis beigesteuert (in Mio. EUR: Mode und Lederwaren +52% auf 560, Weine und Spirituosen: +1,8% auf 220, Parfüm und Kosmetik: +63% auf 42, selektiver Handel: -21, sonstige: -58). Aufgrund außerordentlicher Effekte sei der Nettogewinn um 9% auf 327 Mio. EUR gegenüber Vorjahr zurückgefallen (bereinigt um Wertberichtigungen und außerordentliche Erträge: +21%).
Die günstigen Rahmenbedingungen in Form eines starken US-Wachstums, eines schwachen Euros und der in weiten Teilen sich erholenden asiatischen Konjunktur dürften in den Kursen mehr als berücksichtigt sein. Gleichzeitig sei angesichts der starken Zuwachsrate beim Gewinnausweis für das erste Halbjahr 2000 nach der Jahrtausendeuphorie künftig mit einer flacheren Ergebnisentwicklung zu rechnen. Aus den jüngsten Akquisitionen (Modehaus Fendi, Exklusiv-Designer Pucci) seien auf mittlere Sicht keine nennenswerten Ergebnisimpulse zu erwarten. Mit Blick auf die deutlich nachlassende Ergebnisdynamik spreche die stattliche Bewertung für eine Untergewichtung der LVMH-Aktie.
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