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San Paolo IMI interessant 13.09.2000
Sachsen LB
Die 1998 durch die Fusion von Istituto Bancario San Paolo di Torino und Istituto Mobiliare Italiano entstandene San Paolo IMI (WKN 916898) sei eine Universalbank, die neben Privat-, Geschäfts-, Hypotheken- und Landwirtschaftskrediten auch Lebensversicherungen, Tätigkeiten der Investmentberatung und den Handel mit Devisen- und Wertpapieren anbiete.
Im Asset Management liege der Marktanteil bei 20 % - vor allem durch die Tochter Banca Fideuram mit einem Netzwerk von rund 3.500 Finanzberatern. Weiterhin sei die Gruppe im Retail- und Kommerzbereich in Norditalien präsent. Im Ausland sei das Institut vor allem in Europas Hauptstädten mit Filialen vertreten.
Der Schwerpunkt der Aktivitäten liege allerdings vorrangig in Frankreich und Spanien. Im Juni diesen Jahres sei ein Kooperationsvertrag mit der spanischen Banco Santander Central Hispano (BSCH) abgeschlossen worden. Um die Position eines Global Players zu erreichen, seien allerdings weitere Vertretungen außerhalb Europas nötig. Durch die San Paolo Invest sei Präsenz im Internet Banking gegeben. Mit dem Partner Tiscali operiere der Konzern auch hier an vorderster Front, da der WAP-Zugang @IMIWeb der erste seiner Art in Italien gewesen sei. Tiscali habe jüngst durch die angekündigte Übernahme von World Online seine Stellung unter den europäischen Internet-Providern markant stärken können, was sicherlich auch der Partnerschaft min SanPaolo zugute kommen werde.
Alle Geschäftsbereiche der Bank habe im Halbjahr Zuwächse zum Vorjahreszeitraum verbuchen. So sei der Ertrag aus Zinsen und anderen Bankgeschäften um 13,6%, der operative Ertrag um 24,7 % gestiegen. Der Netto-Halbjahresgewinn habe zum Vorjahr um 22,5 % gesteigert werden können. Die Provisionen hätten einen Anstieg um 29,2 %. Dabei sei der größte Beitrag vom Asset Management gekommen. Für die nächsten Jahre werde für die Bank ein durchschnittliches Gewinnwachstum von 10 % p.a. erwartet.
Die Bank nehme in Italien gemessen an der Marktkapitalisierung die Position 2 von 31 börsennotierten Banken nach der Unicredito Italiano ein. Damit habe die Bank eine starke Position im Konsolidierungsszenario der italienischen Banken, die sich nur durch Übernahmen und Fusionen fit machen könnten, um im globalisierten Euroland noch eine Rolle zu spielen. Im europäischen Umfeld sei das Unternehmen auch gut positioniert und stehe in der Bankenliste des EuroStoxx mit einer Börsenkapitalisierung von fast 29 Mrd. Euro auf Platz 9 hinter der Dresdner Bank.
Von der Aufnahme des Unternehmens in eines der wichtigsten europäischen Börsenindizes könne das Institut nur profitieren. Durch die Einstellung in benchmarkorientierte Fonds liege ein größeres allgemeines Augenmerk auf dem Unternehmen - das Analyst-Coverage für das Institut werde sich erhöhen. Allerdings sei es wichtig, dass die Bank sich weiter auf eine stärkere internationale Expansion ausrichte, um bei dem Globalisierungsprozess im Bankenbereich ein Wörtchen mitreden zu können.
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