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17,44 € |
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20.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| GB0002374006 |
851247 |
- € |
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Diageo Outperformer 12.09.2000
LB Baden-Württemberg
Diageo (WKN 851247) habe im vergangenen Geschäftsjahr 42 % des Umsatzes mit Spirituosen und Wein, 32 % mit Nahrungsmitteln, 18 % mit Bier sowie 8 % mit der Fast Food-Kette Burger King und sei dabei mit 35 % der Erlöse in Europa, 48 % in Nordamerika, 7 % in Asien/ Pazifik, 6 % in Lateinamerika sowie 4 % im Rest der Welt tätig.
Der Konzern habe für das zurückliegende Geschäftsjahr (30.06.2000) einen aufgrund von Desinvestitionen quasi stagnierenden Umsatz ausgewiesen. Das organische Erlöswachstum sei dagegen mit 7 % recht kräftig ausgefallen. Der operative Gewinn, der auf Basis fortgeführter Aktivitäten und konstanter Wechselkurse um 11 % zugelegt habe, sei absolut lediglich um 4 % gestiegen. Nach Berücksichtigung der niedrigeren Aktienzahl habe der Gewinn pro Aktie vor außerordentlichen Posten und inklusive Goodwill-Abschreibungen um 7,3 % zugelegt.
Diageo habe Ende Juni bekanntgegeben, die Fast Food-Kette Burger King zunächst zu 20 % und nach dem Jahr 2002, wenn dies steuerlich attraktiver sei, völlig an die Börse bringen zu wollen. Außerdem sei geplant, die Nahrungsmitteltochter Pillsbury zum Jahresende mit dem US-Unternehmen General Mills zu fusionieren. An dem vergrößerten Konzern werde Diageo einen Anteil von etwa 33 % halten, der auf längere Frist ebenfalls veräußert werden solle. Damit gebe Diageo der im Branchenvergleich zu kleinen Nahrungsmitteltochter einen in der Vergangenheit überdurchschnittlich innovativen Partner an die Seite. Das Umsatz- und Gewinnwachstum in den Bereichen Spirituosen und Bier im zurückliegenden Geschäftsjahr bestätige, dass die Strategie der Konzentration auf diese Bereiche und weniger Marken bereits Erfolg zeige. Den mit der Nahrungsmittelfusion verbundenen Cash-Zufluss wolle Diageo so einsetzten, dass die Maximierung des Shareholdervalue gewährleistet sei, was neben Akquisitionen auch den Rückkauf eigener Aktien oder andere Formen der direkten Auszahlung bedeuten könne.
Das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres habe zwar etwas unter den Erwartungen der LBBW-Analysten gelegen. Vor dem Hintergrund der aussichtsreichen Situation in den Kernbereichen des Konzerns und der quasi vollzogenen Konzentration der Marken sowie den strategischen Weichenstellungen für den Nahrungsmittel- und den Fast Food-Bereich trauen die Experten der relativ günstig bewerteten Aktie jedoch in Zukunft eine überdurchschnittliche Performance zu und stufen den Titel auf Outperformer herauf.
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