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Cesky Telecom zu teuer? 04.09.2000
Baader Securities
Der tschechische Festnetzmonoplist Cesky Telecom (WKN 894087) beteilige sich als eines von dreizehn Telekommunikationsunternehmen an der Versteigerung von drei Lizenzen des tschechischen 26 GHz FWA-Netzes, berichten die Analysten von Baader Securities.
Die Übertragungstechnik stelle eine direkte Konkurrenz zu der Geschäftstätigkeit von Cesky Telecom dar, da diese ohne die Festnetzinfrastruktur von SPT Telecom auskommen könne. Die Ausschreibungsgewinner würden von der Telekommunikationsbehörde NPF am 21. September bekannt gegeben. Da die für den Lizenzerwerb zu leistenden Kosten mit 1,02 Mio. Euro bereits festgelegt seien, würden die drei Lizenzen im Rahmen eines "beauty-contest" vergeben. Die von der Behörde festgelegten Kriterien seien das technische Know-how, die geplante Preisgestaltung und die mögliche Netzausbaugeschwindigkeit.
KPN habe im Mai bekannt gegeben, Cesky Telcom-Anteile aufzukaufen. Am 30. August habe man dieses wiederrufen und betone keine Aktien zu kaufen. Einige Analysten hätten darauf hingewiesen, dass das Telekommunikationsunternehmen beim Verfall der Telekom-Werte mit beteiligt sei und daher beim aktuellen Kurs für eine Privatisierung interessant sei. Cesky Telecom sei aber dennoch zu stark von der Entwicklung des Gesamtmarktes abhängig. Bei einem Aktienkurs von 800 CZK würde KPN keine Interesse mehr an dem Wert zeigen. Erst bei 605 CZK könne es zu einer Reaktion kommen. Dennoch hätte der tschechische Staat kein Interesse die Aktien bei einem niedrigeren Kurs loszuwerden.
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