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ABB verkaufen 03.12.2004
Helaba Trust
Erhard Schmitt, Analyst von Helaba Trust, bewertet die ABB-Aktie (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) mit "verkaufen".
Fürs Erste sei die zunächst für den Sommer, dann für das Jahresende avisierte Einigung des ABB-Konzerns mit den amerikanischen Asbestopfern über Entschädigungszahlungen gescheitert. Vom zuständigen Berufungsgericht sei der vorgesehene 1,2 Mrd. USD schwere Fonds, der alle Ansprüche gegen die betroffene Tochter Combustion Engineering abdecken sollte, in der geplanten Form nicht akzeptiert worden.
Hintergrund dessen solle eine Ungleichbehandlung von Klägern und die de facto-Ausdehnung des Chapter 11 (Gläubigerschutz) auf die weiteren Töchter ABB Lummus Global sowie Basic Inc. sein. Nur Combustion Engineering solle nach Plan als Sammelbecken für alle Klagen den Chapter 11-Status erhalten, um das Übergreifen der Schadenersatzansprüche auf die ABB-Muttergesellschaft endgültig zu verhindern.
Für einen spekulativen Einstieg erscheine den Analysten von Helaba Trust die Gemengelage per Saldo zu undurchsichtig. Sogar ein EV/Umsatz-Verhältnis von 0,5, womit der ABB-Titel sich weit unterhalb des Branchendurchschnitts bewege, dürfte in der augenblicklichen Situation nicht ziehen, solange sich die EBIT-Marge nicht von ihrem Niveau der letzten drei Quartale von gut 5% nach oben löse.
Die Analysten von Helaba Trust halten trotz des 13%igen Kurssturzes am heutigen Tage an ihrer Verkaufsempfehlung für die ABB-Aktie fest und raten, vor einem Einstieg zumindest eine charttechnische Bodenbildung abzuwarten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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