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Merck & Co. für Antizykliker 02.12.2004
Wirtschaftswoche
Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Aktie von Merck & Co. (ISIN US5893311077 / WKN 851719) für antizyklische Investoren für interessant.
Der Pharmakonzern habe Ende September sein Präparat Vioxx vom Markt nehmen müssen. Seither habe sich der Aktienkurs halbiert und der Konzern 40 Mrd. USD an Marktkapitalisierung verloren. Experten würden mit etlichen Schadensersatzlagen rechnen. Merrill Lynch schätze den Schaden auf 4 bis 18 Mrd. USD. Vioxx sei bisher für ca. 10% der Gesamtumsätze verantwortlich gewesen. Zudem laufe im Juni 2006 der Patentschutz für den Cholesterinsenker Zocor ab.
Derzeit seien bei Merck & Co. Parallelen zur Bayer-Krise zu erkennen. Nachdem Bayer Lipobay vom Markt habe nehmen müssen und Schadensersatzklagen gedroht hätten, hätten Analysten schon Kursziele von 5 Euro prognostiziert. Mutige Anleger, die damals am Höhepunkt der Hysterie eingestiegen seien, hätten ihren Einsatz mittlerweile mehr als verdoppelt. Vielleicht komme auch der US-Konzern mit einem "blauen Auge" davon.
Merck & Co. stehe finanziell noch gut dar. Für Januar 2005 sei die nächste Dividendenausschüttung in Höhe von 0,38 USD je Aktie vorgesehen. Charttechnisch sei der Titel an der unteren Begrenzung eines langfristigen Abwärtstrend angelangt. Darunter verlaufe eine langfristige Unterstützung. Antizyklische Investoren sollten erste Positionen aufbauen.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten das Chance/Risiko-Verhältnis für die Aktie von Merck & Co. für attraktiv.
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