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Zurich Financial Serv. übergewichten


18.11.2004
Zürcher Kantonalbank

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Zurich Financial Services (ISIN CH0011075394 / WKN 579919) mit dem Rating "übergewichten" ein.

Zurich Financial Services lege wiederum gute Geschäftszahlen vor. Dies treffe nicht nur auf den Reingewinn zu, der mit USD 1.902 Mio. nach neun Monaten die Erwartungen leicht übertreffe (Konsens: USD 1.865 Mio.). Auch die Leistung der einzelnen Geschäftssparten sei erfreulich und zum Teil leicht besser als erwartet.

Die Geschäftsentwicklung der Nichtlebensparte bleibe gut. Mit USD 1.206 Mio. sei der Gewinnbeitrag allerdings leicht tiefer als in der Vorperiode. Dies sei v.a. die Folge der unvorhergesehenen, größeren Schadenaufwendungen der Spätsommerhurrikane (brutto USD 525 Mio.). Zudem kämen aus dem dritten Quartal auch weitere Rückstellungen für Geschäfte früherer Jahre hinzu (USD 306 Mio.). Da die Sonderaufwendungen total 3,7% der verdienten Prämien ausmachen würden, sei die bereinigte Combined Ratio deutlich besser als die ausgewiesene Combined Ratio (98,8%). Dies bedeute, dass das laufende Geschäft weiter sehr profitabel sei und sich die Befürchtungen, wonach sich die Bedingungen im Nichtlebengeschäft schneller verschlechtern würden als erwartet, nicht bestätigen würden. Es sei deshalb vorläufig auch nicht mit deutlich schlechteren Nichtlebenergebnissen zu rechnen.


Im Lebensgeschäft sei ebenfalls eine Fortsetzung des positiven Trends feststellbar. Die verdienten Prämien seien mit -4,7% zwar deutlich rückläufig. Da der Fokus der laufenden Restrukturierung auf der Profitabilität und nicht auf dem Volumenwachstum liege, stelle diese Umsatzeinbuße allerdings keine große Überraschung dar. Der weitere Anstieg der Gewinnmarge im Neugeschäft auf 10,5% sei viel bedeutender und zeige, dass die Neuausrichtung erfolgreich verlaufe. Farmers zeichne sich einmal mehr als stabile und verlässliche Ertragsquelle aus. Dies werde voraussichtlich auch für die Zukunft gelten.

Die Bilanzsituation der Gesellschaft habe sich mit dem Anstieg der Eigenmittel auf total USD 20,4 Mrd. im 3. Quartal weiter verbessert und stelle nach Erachten der Analysten kein Problem mehr dar. Für Aktienrückkäufe und Sonderdividenden - jüngste Bekenntnisse im Rahmen des aktiven Kapitalmanagements - dürfte im Moment dennoch kein großer Spielraum bestehen. Die Gesellschaft wolle nämlich mittelfristig wieder ein "AA"-Rating erreichen und müsse deshalb sorgfältig mit ihrem Eigenkapital umgehen. Eine Kapitalerhöhung würden die Analysten derzeit ebenfalls als nicht realistisch erachten.

Die Zurich Financial Services-Aktie sei mit einem KGV/KBV 05 von 6,1x/0,8x weiterhin moderat bewertet. (Der Durchschnitt der Schweizer-Branche liege bei 10,0x/1,0x). Mit den neuerlich erfüllten Erwartungen an den Geschäftsabschluss sei deshalb grundsätzlich mit einer weiteren Kurserholung zu rechnen. Kurzfristig würden allerdings die Spitzer-Untersuchungen belasten. Obwohl deren Auswirkungen momentan schlecht abschätzbar seien, würden die Analysten nicht mit übertriebenen Schadenforderungen rechnen.

Somit stufen die Analysten der Zürcher Kantonalbank die Aktie von Zurich Financial Services mit dem Rating "übergewichten" ein.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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