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Bridgestone mit Skandal 29.08.2000
Wirtschaftswoche heute
Die Analysten des Börseninformationsdienstes „Wirtschaftswoche heute“ raten den Anlegern, die Finger von der Aktie von Bridgestone (WKN 857226) zu lassen.
In diesem Jahr sei der positive Effekt aus dem Formel-Eins-Spektakel bei dem Reifenhersteller Bridgestone ausgeblieben. Der Weltmarktführer leide nicht nur unter dem anhaltenden Höhenflug des japanischen Yen. Eine zusätzliche Belastung stelle die umfangreiche Rückrufaktion der amerikanischen Tochter Firestone dar.
In den USA müßten insgesamt 6,5 Millionen Autoreifen ausgetauscht werden. Denn Firestone stehe unter dem Verdacht, bei der Produktion altes Reifenmaterial eingesetzt zu haben. Die Reifen seien als Originalausrüstungen an Ford und dessen japanischen Tochter Mazda ausgeliefert worden. Der Vorstand von Bridgestone veranschlage die außerordentlichen Kosten auf umgerechnet 380 Millionen Euro.
In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres habe Bridgestone einen Umsatzrückgang von 4,8 Prozent verbucht. Der Gewinn habe um 10,5 Prozent auf 803 Millionen Euro abgenommen. Da die Folgen des Reifenskandals noch größere Ausmaße annehmen könnten, dürfte die Bridgestone-Aktie auf der Bremsspur bleiben, glauben die Strategen.
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