|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
UBS Outperformer 10.11.2004
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von UBS (ISIN CH0012032030 / WKN 914830) mit "Outperformer" ein.
Mit einem Nettogewinn von 1,67 Mrd. CHF sei der Reingewinn von UBS im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Das Ergebnis habe im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen. Auf der Einnahmenseite habe im Zinsgeschäft ein Rückgang von 12% auf 2,96 Mrd. CHF hingenommen werden müssen, während im Provisionsgeschäft (+3% auf 4,53 Mrd. CHF) und Handelsgeschäft (+4% auf 666 Mio. CHF) Zuwächse hätten verbucht werden können.
Innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche hätten das Wealth Management (855 Mio. CHF nach 714 Mio. CHF), das Global Asset Management (105 Mio. CHF nach 87 Mio. CHF) und der Bereich Wealth Management USA (43 Mio. CHF Gewinn nach 43 Mio. CHF Verlust) gegenüber dem Vorjahr zulegen können. Dagegen seien die Gewinne in den Segmenten Investmentbank (714 Mio. CHF nach 884 Mio. CHF) und Business Banking Switzerland (517 Mio. CHF nach 528 Mio. CHF) rückläufig gewesen.
Im dritten Quartal habe der Nettomittelneuzufluss bei 20,5 Mrd. CHF gelegen, wovon allein 16,7 Mrd. CHF vom Wealth Management stammen würden. Seit Jahresanfang habe dieser Bereich einen Zufluss von 46,1 Mrd. CHF verbucht, was einer annualisierten Wachstumsrate von 5% entspreche. Das verwaltete Vermögen sei gegenüber Ende Juni 2004 leicht von 2,23 auf 2,26 Billionen CHF gestiegen. Die Eigenkapitalrendite habe konzernweit bei 24,5% nach 16,6% im Vorjahr gelegen. Die Aufwand-Ertrag-Relation habe sich von 75,1% auf 74,2% verbessert.
Für die zweite Jahreshälfte habe sich CFO Clive Standish verhalten zuversichtlich gezeigt. So werde angesichts der anhaltenden Unsicherheit an den Börsen zwar eine eher verhaltene Marktaktivität erwartet, ungeachtet dessen solle sich das Gesamtjahresergebnis auf einem sehr guten Niveau bewegen.
Erwartungsgemäß sei das Ergebnis von UBS im dritten Quartal gegenüber den ersten beiden Quartalen zurückgegangen, was insbesondere auf ein marktbedingt schwächeres Investmentbanking-Geschäft zurückzuführen sei. Ungeachtet dessen habe das Ergebnis immer noch auf einem sehr hohen Niveau gelegen.
Die Zahlen würden zeigen, dass UBS als weltweite Nr. 1 in der Vermögensverwaltung dank einer breit diversifizierten Ertragsstruktur auch in Zeiten schwacher Handelsaktivitäten stabile Ergebnisse generieren könne. Besonders erfreulich habe sich der Nettomittelneuzufluss entwickelt, der die langfristigen Wachstumspotenziale von UBS verdeutliche.
Wegen der langfristig hervorragenden Perspektiven und einer moderaten Bewertung bestätigen die Analysten der Stadtsparkasse Köln ihre "Outperformer"-Einschätzung für die UBS-Aktie.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|