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Enel Marketperformer 12.11.2004
LRP
Katja Blanke, Analystin der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die Aktie von Enel (ISIN IT0003128367 / WKN 928624) weiterhin mit "Marketperformer" ein.
Der italienische Versorger habe gestern nach Handelsschluss seine Q3 Zahlen bekannt gegeben, diese seien wie erwartet schlecht, jedoch besser als der Konsens ausgefallen: Insgesamt habe Enel im operativen Bereich mit 2.149 Mio. Euro ein Minus in Höhe von 25,4% hinnehmen müssen. Zu beachten sei hierbei, dass aufgrund interner Verrechnungen der Großkundenpreise (verschiedene Preise für Sommer- und Wintermonate) die Erträge in Q2 und Q3 künstlich gedrückt, in Q1 und Q4 dafür aufgebläht würden. Was jetzt in den letzten beiden Quartalen an Einbußen zu verzeichnen gewesen sei, werde in Q4 wieder auf die Ergebnisse verrechnet.
Der Jahresüberschuss mit 493 Mio. Euro sei um 32,7% gesunken (Konsens: 470 Mio. Euro). Die fallenden Erzeugungskosten hätten die Belastungen aus den genannten Verrechnungsvorschriften nicht kompensieren können. Zudem habe der vergleichbare Vorjahreswert von einmaligen Steuererstattungen profitiert. Auf Gesamtjahresbasis sollte der Jahresüberschuss eine Verbesserung ggü. 2003 aufweisen. Konzernchef Scaroni wolle dies durch die sukzessive Umstellung der Kraftwerke von Öl auf Gas, Kohle und vor allem Wasserkraft erzielen. Dadurch sollten Kosteneinsparungen von bis zu 30% erreicht werden. Alles in allem sehe man bei Enel weiterhin stabile Erträge auf Basis einer hohen Profitabilität.
Die Analysten der LRP bestätigen ihre "Marketperformer"-Empfehlung und ihr Kursziel 12/2005 von 7,20 Euro für die Aktie von Enel.
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