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SEB Banken akkumulieren


24.08.2000
Hornblower Fischer

Der größte Asset Manager der nordischen Region SEB Banken (WKN 859768) hat am gestrigen Dienstag mit der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr die hochgesteckten Erwartungen des Hornblower Fischer Researchteams bestätigt.

Mit einer Steigerung des Reingewinns um 83% auf 6,346 Mrd. Schwedische Kronen (SKR) oder 6,47 SKR je Aktiehabe SEB erneut an die Resultate der vergangenen Perioden anknüpfen können. Getragen würde das Ergebnis vor allem vom Provisions- (+82% auf 6,939 Mrd. SKR) und Zinsüberschuss (+75% auf 5,869 Mrd. SKR). Dies habe sich auch in einer niedrigeren Cost/Income-Ratio niedergeschlagen, die von 67% auf 61% gefallen sei. Deutlich zulegen hätte der schwedische Allfinanzkonzern auch bei den verwalteten Vermögen können: diese seien in der Berichtsperiode um 67% auf 918 Mrd. SKR angestiegen.


Die hohen Zuwachsraten beim Personalaufwand (+63% auf 6,298 Mrd. SKR) und bei den sonstigen operativen Kosten seien größtenteils auf die im vergangenen Jahr übernommene BFG Bank zurückzuführen. In diesem Zusammenhang habe das nordische Institut jährliche Kosteneinsparungen von 100 Mio. Euro angekündigt – nach zuvor 80 bis 100 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund seien die Analysten von Hornblower Fischer zuversichtlich, dass sich der Anstieg der Kosten unterproportional zu den Erträgen entwickeln werde.

Das Management habe signalisiert, bei der BFG Bank bis 2004 eine Eigenkapitalrendite (ROE) von 15% erzielen zu wollen. Außerdem habe die Großbank bei der Schließung von Niederlassungen auf dem Heimatmarkt große Fortschritte erzielen können. Die positive Einschätzung von Hornblower Fischer werde auch von der Überzeugung getragen, dass sich die SEB langfristig zu der führenden Internetbank Europas entwickeln könne. Von den rund 4 Mio. Kunden würden bereits 620.000 ihre Bankgeschäfte über das Internet abwickeln.

Angesichts der dynamischen Wachstumsaussichten und der führenden Stellung im Investmentbanking in der nordischen Region, sowie der geplanten Ableitung der E-Banking-Strategie von UK auf Deutschland im vierten Quartal halten die Analysten von Hornblower Fischer die Aktie für ein aussichtsreiches Investment und stufen sie auf „akkumulieren“.




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