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Novo Nordisk untergewichten 28.10.2004
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Novo Nordisk (ISIN DK0010280817 / WKN 862934) mit "untergewichten" ein.
Novo Nordisk habe in Q3 einen Umsatz von DKK (Dänische Kronen) 7,469 Mrd., einen Betriebsgewinn von DKK 1,776 Mrd. und einen Reingewinn von DKK 1,248 Mrd., (+10.6% gegenüber dem Konsens) ausgewiesen. Der Umsatz des Segments Diabetes sei um 15% in LW gestiegen, angetrieben durch das um 87% wachsende analoge Insulin. Der Umsatz des Segments Biopharmazeutika sei um 14% gestiegen, angetrieben durch um 15% wachsende NovoSeven (rekombinanter Blutgerinnungsfaktor VIIa). Das Management bestätige das Ziel für das diesjährige Wachstum des Betriebsergebnisses über 5%.
Novo Nordisk profitiere weiterhin von der Substitution von alten Insulinpräparaten durch profitablere Analoginsuline. Die Vielfalt der durch die drei Mitbewerber (Novo Nordisk, Eli Lilly und Sanofi-Aventis) neu eingeführten Insulinpräparate erhöhe die Wettbewerbsintensität im Insulinmarkt und reduziere den Preisspielraum. Dies werde in Zukunft die Entwicklung des Insulingeschäfts von Novo Nordisk prägen. Das Unternehmen versuche, das Produktportfolio auszuweiten, um die Abhängigkeit von Insulin zu reduzieren, aber die Pipeline sei relativ schwach.
Den größte Einfluss auf den Titel dürften positive Nachrichten zur Entwicklung von NovoSeven in den Anwendungen Hirnblutung und Aufprallverletzung haben. Der EU-Zulassungsantrag für Aufprallverletzung solle in Q1 05 gestellt werden.
Die Novo Nordisk Aktie habe auf Basis des KGV-05(S) von 19,4x eine Prämie von 17% gegenüber dem europäischen Branchendurchschnitt. Diese betrachte man aufgrund der vorhandenen Risiken als ungerechtfertigt.
Daher stufen die Analysten der Zürcher Kantonalbank die Aktie von Novo Nordisk mit "untergewichten" ein.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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