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UCB Einstiegsgelegenheit 20.10.2004
BörseGo
Die Experten von "BoerseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass die Aktie von UCB (ISIN BE0003739530 / WKN 852738) eine Einstiegsgelegenheit bietet.
Hierzulande bislang kaum bekannt, habe der belgische UCB-Konzern in den letzten Monaten mehrfach für Schlagzeilen gesorgt. Nach der Übernahme von Celltech sei nun der Verkauf des Chemiegeschäfts gefolgt. Nach der Neuausrichtung stünden die Chancen gut, dass die günstig bewertete Aktie ihren Aufwärtstrend fortsetze.
Belgien gelte nun nicht gerade als Metropole der Weltwirtschaft. Aber auch der Kurszettel der international wenig beachteten Börse in Brüssel habe interessante Unternehmen zu bieten. Das Unternehmen, das seinen Firmensitz in der Hauptstadt Brüssel habe, habe mit 12.000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro erzielt. Bekannt sei UCB vor allem durch sein Antiallergikum Zyrtec, das gemeinsam mit Claritin von Schering-Plough und Allegra von Aventis den schnell wachsenden Weltmarkt - die Zahl der Allergiker nehme pro Jahr um circa 15 Prozent zu - beherrsche. In Europa, wo man mit Zyrtec sogar die unangefochtene Nummer eins gewesen sei, sei der Patentschutz jedoch mittlerweile abgelaufen.
Auf den Patentablauf von Zyrtec, das zeitweise mehr als die Hälfte der Erlöse in der Pharmasparte generiert habe, habe man längst reagiert und mit Xyzal ein verbessertes Nachfolgepräparat auf den Markt gebracht. Zudem laufe in den USA der Patentschutz für Zyrtec noch bis 2007. Ein weiteres erfolgreiches Produkt sei Keppra, ein Anti-Epilepsie-Präparat, das laut Vorstandschef George Jacobs bis 2007 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz einfahren solle. Zudem habe man sich mit dem Kauf des britischen Biotech-Unternehmen Celltech im Mai dieses Jahres einige zukunftsträchtige Arzneimittel gesichert. Der größte Hoffnungsträger sei das Arthritis-Mittel CDP 870: Experten würden dem Medikament, das voraussichtlich 2007 zugelassen werden solle, Blockbuster-Potenzial bescheinigen. Zudem habe Celltech fünf weitere Präparate in früheren Entwicklungsphasen.
Die Pharmasparte sei bei UCB für knapp 60 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich. Rund 25 beziehungsweise 15 Prozent würden auf die Bereiche Chemie und Folien entfallen. Diese margenschwächeren Bereiche seien bislang auch dafür verantwortlich gewesen, dass UCB auf Grund seiner Mischstruktur von den Börsianern im Vergleich zu reinrassigen Pharmakonzernen eine niedrigere Bewertung zugebilligt worden sei. Dies könnte sich nun ändern. Kurz hintereinander habe UCB den Verkauf der beiden Bereiche gemeldet. Ende September habe man den Verkauf des Foliengeschäfts für 320 Millionen Euro an ein Konsortium um Candover Partners unter Dach und Fach gebracht. Nur wenige Tage später habe man einen Käufer für das Chemiesegment präsentiert.
Die US-Firma Cytec übernehme die Sparte für 1,5 Milliarden Euro, davon 1,275 Milliarden Euro in bar und 225 Millionen Euro in Cytec-Aktien. Somit präsentiere sich der belgische UCB-Konzern nunmehr als reinrassiger Pharmakonzern mit einer gehörigen Portion Biotechfantasie. Das KGV liege mit 16 deutlich unter dem vergleichbarer Pharmatitel. Es spreche viel dafür, dass sich der im März 2003 eingeleitete Aufwärtstrend fortsetze.
Nach Ansicht der Experten von "BoerseGo" sollte sich ein Einstieg in die Aktie von UCB auszahlen.
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