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Logitech übergewichten


18.10.2004
Zürcher Kantonalbank

Die Experten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Logitech (ISIN CH0012607195 / WKN 887020) mit "übergewichten" ein.

Das 2. Quartal sei grundsätzlich das Sommerquartal und werde im August/September durch eine erhöhte Nachfrage wegen des Schulanfangs ("back to school") bestimmt. Dies gelte vor allem in den USA, wo sich nebst einer erhöhten Nachfrage die Trends für das Weihnachtsgeschäft (Marken) herauskristallisieren würden. Die Kommentare zum Schulanfang seien sehr gemischt ausgefallen und die Wachstumserwartungen des Einzelhandels in den USA seien von rund 6% auf etwa 4% zurückgeschraubt worden. Logitech habe angeblich von seinen Kunden gemischte Aussagen gehört. Für Logitech spreche, dass beim klassischen Schulmaterial und den Kleidern mit einer Abnahme, im Bereich Consumer Electronics aber mit einer steigenden Nachfrage gerechnet werde.


Vor diesem Hintergrund und den guten Produktlancierungen würden die Analysten ein gutes 2. Quartal erwarten, welches umsatzmäßig nicht enttäuschen dürfte und in Bezug auf die Margen das 1. Quartal fortsetzen sollte. Die starke Zunahme des Reingewinns gegenüber dem letzten Jahr rühre wie im Vorquartal auch von dem um 500 Basispunkten tieferen Steuersatz her. Die aktuelle Vorgabe von Logitech, im Fiskaljahr 2005 beim Umsatz um 10% und beim EBIT um 15% zuzulegen, sollte bei der erwarteten Entwicklung erreichbar sein. Nach Erachten der Analysten bestehe Raum, um den Ausblick zu erhöhen, wobei Logitech wahrscheinlich aufgrund des Vorsichtsprinzips eine Revision eher nach dem Weihnachtsquartal bekannt geben dürfte.

Gegenüber dem 12-Monats-"forward"-KGV des Schweizer Marktes mit 14,4 sei das "forward"-KGV von Logitech mit 14,2 nur marginal tiefer. Jedoch dürfte nach Erachten der Analysten eine Höherbewertung von Logitech als Technologietitel und aufgrund seiner Qualität (Bilanz und Gewinnentwicklung) gerechtfertigt sein. Ein Vergleich mit der Peer-Group zeige, dass Logitech gegenüber den zwei Vergleichsgruppen mit einem Abschlag von 30% bei den Peripherieproduktherstellern und mit knapp 40% bei den PC-Hardwareproduzenten gehandelt werde. Eine DCF-Analyse weise auf ein Potenzial von etwa 15% hin.

Aufgrund der Ergebnisqualität, des eher konservativen Ausblicks und der Bewertung stufen die Analysten der Zürcher Kantonalbank die Logitech-Aktie mit "übergewichten" ein. Weiter dürfte der laufende Aktienrückkauf von 250 Mio. CHF, welcher erst zu 45% vollzogen sei, den Titel weiter stützen.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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