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ABN Amro unterbewertet 24.09.2004
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann sind der Meinung, dass die Aktie von ABN Amro (ISIN NL0000301109 / WKN 880026) unterbewertet ist.
ABN Amro sei die größte niederländische Universalbank und gehöre zu den bedeutendsten Auslandbanken in den USA. Neben den Niederlanden und den USA zähle ebenfalls Brasilien zu den drei Heimmärkten. Der Konzern sei im Jahre 1991 entstanden, als die Algemene Bank Nederland (ABN) mit der Amsterdam-Rotterdam (Amro) Bank fusioniert habe.
Heute würden sich die Konzerneinnahmen zu 50% auf das Kreditgeschäft verteilen, zu 34% auf das Großkundengeschäft sowie zu 16% auf das Privatkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäft. Im ersten Halbjahr 2004 habe ABN Amro den Reingewinn im Vorjahresvergleich um 31% auf 1,9 Mrd. EUR gesteigert und damit die Markterwartungen deutlich übertroffen. Nicht zuletzt habe das günstigere makroökonomische Umfeld insofern dazu beigetragen, als sich die Rückstellungen für Problemkredite dank einer besseren Zahlungsfähigkeit der Schuldner stark reduziert hätten.
Diese guten Resultate seien jedoch nicht alleine den rekordtiefen Rückstellungen zuzuschreiben. In den vergangenen zwei bis drei Jahren, als in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld habe operiert werden müssen, habe sich das Management entschlossen, ein Programm zur Steigerung der operativen Effizienz zu lancieren.
Ansatzpunkt neben gewissen Bereinigungen des Geschäftsportfolios sei dabei vor allem die Kostenseite gewesen. Anlässlich der Präsentation der Halbjahresresultate habe der Vorstandsvorsitzende Rijkman Groenink ein weiteres Kosteneinsparungsprogramm angekündigt, welches bis 2007 positive Effekte von total 500 Mio. EUR ausüben werde. Man gehe davon aus, dass diese Initiativen die Profitabilität nachhaltig steigern würden.
Die erzielten operativen Verbesserungen in den letzten zwei Jahren hätten dazu geführt, dass das Unternehmen die in der Vergangenheit als schwach geltende Kapitalausstattung mittlerweile dergestalt gestärkt habe, dass sie dem europäischen Branchendurchschnitt entspreche. Ebenfalls sei kontinuierlich die Dividende erhöht worden - letztmals im Rahmen der Ankündigung der Halbjahreszahlen, als die Zwischendividende um 11% auf 0,5 EUR pro Aktie angehoben worden sei.
Die Dividendenrendite liege nun auf 5,2% und sei durch den erwirtschafteten Cashflow mehr als gedeckt. Trotz dieser überzeugenden fundamentalen Entwicklungen weise die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (Schätzungen 2005) von 8,6 einen ungerechtfertigten Abschlag von rund 20% zum europäischen Branchendurchschnitt aus.
ABN Amro ist somit nach Ansicht der Analysten der Bank Hofmann unterbewertet und offeriert weiteres Aufholpotenzial.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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