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Georg Fischer attraktiv 24.09.2004
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann halten Georg Fischer (ISIN CH0001752309 / WKN 851082) für ein attraktives zyklisches Unternehmen.
Georg Fischer sei ein traditionsreiches Schweizer Industrieunternehmen. Im Jahr 2003 habe der in Schaffhausen beheimatete Konzern einen Umsatz von 3,3 Mrd. CHF erzielt. In der wichtigsten Division Fahrzeugtechnik würden hochbeanspruchte Komponenten im Eisen- und Leichtmetallguss hergestellt. Daneben produziere Georg Fischer Rohrleitungssysteme für die Industrie, die Gas- und Wasserversorgung sowie die Haushaltstechnik. Das dritte Standbein sei Agie Charmilles. Dieses Unternehmen verfüge mit Elektroerosion und Hochgeschwindigkeitsfräsen über Schlüsseltechnologien im Werkzeug- und Formenbau. Im Jahr 2003 habe Georg Fischer das zweite negative Konzernergebnis erzielt - dies werde sich nun aber ändern.
Nach zwei Verlustjahren beginne das im Jahr 2003 eingeleitete Restrukturierungsprogramm Früchte zu tragen. Dabei sei zwar nichts an der grundsätzlichen strategischen Positionierung des Konzerns verändert worden, in den Produktionsstrukturen seien aber tief greifende Veränderungen vorgenommen worden. Als Folge davon sei der Personalbestand durch Devestitionen, Schließungen, Produktionsverlagerungen und Prozessoptimierungen um 10% auf 12.360 Mitarbeiter gesunken. Im ersten Halbjahr hätten sich die Anstrengungen nun erstmals in den Zahlen widergespiegelt: In der Fahrzeugtechnik sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahr trotz einem schwierigen Umfeld bei den Pkw um11% gestiegen. Die EBIT-Marge (Gewinn vor Zinsen und Steuern) sei kontinuierlich nach oben geklettert und betrage nun 5,5%.
Auch wenn sie sich im zweiten Halbjahr saisonal bedingt etwas abschwächen könnte, gehe man im Jahr 2005 von einer Marge von 6,5% aus, sowie von einer Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Bereich. Piping Systems habe eine EBIT-Marge von 8% erzielt - eine markante Steigerung gegenüber dem Gesamtjahr 2002, als sie mit 3,5% den Tiefstpunkt erreicht habe. Auch hier dürfte in 2005 eine weitere Verbesserung möglich sein. Lediglich bei Agie Charmilles würden die Zahlen noch hinter den Erwartungen zurückliegen. Zum einen hätten sich die hochmargigen europäischen Absatzmärkte für den Maschinenbau noch nicht wirklich belebt, zum anderen werde sich die Wirkung des Strukturprogramms erst Ende 2005 voll entfalten.
Auch die Auftragslage habe sich deutlich verbessert: Für den Gesamtkonzern seien die Bestellungen um 11% gestiegen. Agie Charmilles weise einen speziell guten Auftragseingang aus - er liege 20% über dem des Vorjahres. Man erwarte deshalb bei dieser Sparte eine Ergebnissteigerung im zweiten Halbjahr. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis betrage 8,6 auf Grund der Schätzung für 2005. Derzeit würden sich am Schweizer Aktienmarkt nur wenige Werte finden, die tiefer bewertet seien. Ein konjunktureller Rückschlag würde allerdings auch an Georg Fischer nicht spurlos vorübergehen.
Die Analysten der Bank Hofmann halten Georg Fischer für ein attraktives zyklisches Unternehmen.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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