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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US2600031080 853707 -   $ -   $
 
 
 

Dover Corp kaufen


04.08.2000
Die Telebörse

Die Wertpapierexperten von der Telebörse empfehlen die Aktien von Dover Corp (WKN 853707) gegenwärtig zu kaufen.

Auf den ersten Blick sehe die amerikanische Dover Corp nicht nach einem Unternehmen aus, das Warren Buffett schmecken könnte. Der Zulieferbetrieb beheimatet 53 verschiedene Firmen aus vier verschiedenen Geschäftsfeldern. Leicht verständlich sei Dover wirklich nicht, gibt Frank Lingohr von der Lingohr & Partner Vermögensverwaltung aus Erkrarh zu. Er empfiehlt den US-Konzern dennoch zum Kauf. Ihn beeindrucke vor allem die Marktmacht der einzelnen Unternehmen. Insgesamt seien 39 des bei Dover beheimateten Firmen Marktführer. Sieben stehen auf Platz zwei in ihrem Segment.


Bei der Übernahme neuer Unternehmen sei die Marktstellung eines der Hauptkriterien. Der Übernahmekandidat müsse in einer Marktnische arbeiten und so vor zu großer Konkurrenz geschützt sein, zudem sollte die Gewinnmarge bei 15 Prozent oder mehr liegen. Die einzelnen Firmen bleiben nach der Übernahme weitgehend eigenständig. Die Dover-Führung wolle Reibungsverluste durch eine aufwändige Integration verhindern.

Das Geschäft des Konzerns gliedere sich in vier Bereiche. 17 Prozent des für dieses Jahr geschätzten Gesamtumsatzes von 5,2 Milliarden Dollar habe Dover mit Ausrüstung für die Ölindustrie erwirtschaftete. 23 Prozent würden durch Zulieferteile wie Kühlsysteme, Kompressoren oder Flugzeughydraulik kommen. Der klassische Maschinenbau trage 24 Prozent zum Geschäft der Amerikaner bei. Mit einem Umsatzanteil von 36 Prozent wichtigster und gleichzeitig Wachstums stärkster Bestandteil sei der Bereich Technologie. Aus dem Hause Dover würden unter anderem Platinen und Kondensatoren kommen. Die wichtigsten Kunden seien Cisco Systems, Motorola, Lucent Technologies und Qualcomm. Wie bei Halbleitern solle die Nachfrage weiter zunehmen.
Hier liege nach Lingohrs Auffassung das größte Wachstumspotenzial des Unternehmens. Bereits in den vergangenen zehn Jahren habe sich der Umsatzanteil dieses Bereiches von 19 auf 36 Prozent erhöht. Und die Sparte verdiene überproportional. Im ersten Halbjahr habe die operative Gewinnmarge 20,9 Prozent betragen.

Die Eigenkapitalrendite betrage 47 Prozent. Der frei verfügbare Cash-flow liege bei sieben Prozent des Umsatzes oder 7,07 Dollar pro Aktie. Seit 1956 seien die Gewinne jährlich im Schnitt um 14 Prozent gestiegen. Von 1994 bis 1999 lag die Rate sogar bei 15 Prozent, so die Experten. Die Entwicklung des Aktienkurses bestätige den Erfolg. Im Zehnjahresvergleich habe die Dover-Aktie mit durchschnittlich 21,1 Prozent um jährlich 3,5 Prozent stärker zugelegt als der Standard & Poor‘s 500-Index.




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