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Fannie Mae weiter absturzgefährdet 30.09.2004
Finanzwoche
Nach Ansicht der Experten der "Finanzwoche" ist die Aktie von Fannie Mae (ISIN US3135861090 / WKN 856099) weiter absturzgefährdet.
Unseriöse Bilanzierungspraktiken würden derzeit dem US-Hypotheken-Finanzierer vorgeworfen. Eigentlich kaufe das Unternehmen Hypothekenkredite von Banken oder anderen Verleihern auf. Diese würden dann in Wertpapierform gebündelt, verbrieft und wieder weiterverkauft. In letzter Zeit sei die Gesellschaft jedoch dazu übergegangen, selber Hypotheken im eignen Portfolio zu bewahren. Die dadurch eingegangenen Zins- und Gewinnrisiken versuche Fannie Mae durch Derivate abzusichern.
Dieser Schuss sei zuletzt nach hinten losgegangen. Nur durch das Ausnutzen einer Sonderregelung sei es dem Hypotheken-Finanzierer möglich gewesen in 2002 noch einen Gewinn in Höhe von 6,4 Mrd. USD auszuweisen. Bei konservativer Bilanzierung wäre schon ein Cashflow-Hedgeverlust von 8,9 Mrd. USD angefallen. Hinzu würden Spekulationen kommen, dass Fannie Mae möglicherweise die Eigenkapital-Minderanforderungen nicht mehr erfüllen werde.
Vor diesem Hintergrund bleibt die Fannie Mae-Aktie weiter absturzgefährdet, so die Experten der "Finanzwoche".
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