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Kaba übergewichten 20.09.2004
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Kaba (ISIN CH0011795959 / WKN 898080) mit "übergewichten" ein.
Im zweiten Halbjahr (per 30.06.) habe Kaba ein organisches Wachstum von 5,2% verzeichnet. Nachdem im dritten Quartal noch ein solches von 3% ausgewiesen worden sei, habe sich das organische Wachstum im vierten Quartal gemäß den Analysten-Schätzungen somit auf über 7% beschleunigt. Damit belege Kaba den positiven Wachstumstrend der Branche und bestätige auch für die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres ein Wachstum auf dem Niveau des zweiten Semesters.
Für das laufende und das nächste Geschäftsjahr rechne das Unternehmen dank der Belebung der Nachfrage und eines generellen Aufschwungs in der Sicherheitsbranche mit einem organischen Umsatzwachstum von 4 bis 5% (mittelfristig 5 bis 6%), was sich mit den Schätzungen der Analysten von 4,4% respektive 4,7% decke. Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 02/03 (+1,8%) und einem rückläufigen 01/02 (-5,8%) sei Kaba wieder zurück auf dem Wachstumspfad.
Die Wachstumsverbesserung im zweiten Halbjahr habe, außer bei Access Systems Asia/Pacific, zu einem deutlichen Anstieg der EBIT-Margen gegenüber dem Vorjahr geführt. Insbesondere das Amerika-Geschäft habe die bereits hohe Marge von 20,9% auf 22,8% erhöht. Insgesamt habe Kaba im zweiten Semester eine Marge von 12,5% gegenüber 10,2% im Vorjahr ausgewiesen, wobei die im letzen Jahr noch defizitäre Division Door Systems erheblich zur Verbesserung beigetragen habe.
Der seit erstem Halbjahr 04/05 angewandte IFRS-Standard führe durch Verschiebung einzelner Positionen in den operativen Bereich zu einem tieferen EBIT, gleichzeitig aber zu einer tieferen Steuerrate. Der Nettoeffekt sei neutral, einzig die unterschiedliche Berechnungsart der Wandelanleihe dürfte im laufenden Geschäftsjahr zu CHF 2 Mio. Mehrkosten führen.
Mit der Ablösung des Syndikatskredits im Oktober 2004 (Laufzeit bis 2007) werde Kaba zwar im ersten Halbjahr durch die Auflösung noch a.o. Kosten (Auflösung von Zinshedges) zu tragen haben, durch die neu ausgehandelten individuellen Kreditlinien und der reduzierten Nettoverschuldung werde sich der jährliche Finanzaufwand ab dem zweiten Semester aber nachhaltig um rund CHF 10 Mio. reduzieren. Das EBIT werde durch die IFRS-Einführung leicht belastet, was durch tiefere Zinsen und Steuern ausgeglichen werden sollte. Auf Stufe GpA ergebe sich für 04/05 nur eine leichte Schätzungsanpassung (+0,3%).
Das über den Erwartungen ausgefallene Ergebnis und die positiven Aussichten würden die bessere Marktverfassung widerspiegeln. Kaba wird nach Erachten der Analysten der Zürcher Kantonalbank durch die höheren Wachstumsperspektiven und einen operativen Hebel (Wachstum von 4-5% führt bis zu ca. 10% höheren EBIT) die Margen weiter steigern können.
Angesichts des besseren Marktumfelds und einer Unterbewertung gemäß ihrer Swiss Market Line und DCF-Modells von gegen 15% stufen die Analysten der Zürcher Kantonalbank Kaba auf "übergewichten" hoch.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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