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Renault Marketperformer 31.07.2000
Merck Finck & Co.
Nach Berichten des Bankhauses Merck Finck & Co hat Renault (WKN 893113) im ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten erfüllt.
Der Renault-Konzern habe im ersten Halbjahr 2000 ein Wachstum der Einnahmen von 8,7 % auf 20.772 Millionen Euro erzielt, dies läge im Rahmen der Erwartungen von 20.771 Millionen Euro. Die Hauptquelle sei nach wie vor der Automobilbereich mit 79 % der Gesamteinnahmen. Dieser Zuwachs der Einnahmen sei vor allem auf gestiegene Absatzzahlen in Europa und der Aufwertung des US-Dollar zurückzuführen.
Gegenüber dem Vorjahr sei der operative Gewinn von ehemals 1,19 Milliarden Euro auf 1,02 Milliarden Euro gefallen. Trotzdem sei Renault nach wie vor in der Lage, das gesteckte Ziel einer Gewinnspanne von 5 % für dieses Jahr zu erreichen. Der Rückgang des operativen Gewinns läge an steigenden Kosten für Forschung und Entwicklung, Restrukturierung und Eingliederung neuer Arbeiter.
Der Gewinn vor Steuern habe sich im ersten Halbjahr beinahe halbiert; waren im ersten Halbjahr 1999 noch 1,2 Milliarden Euro erzielt worden, so habe der Gewinn vor Steuern jetzt nur noch 617 Millionen Euro betragen. Die Differenz sei vor allem durch den Verlust bei Nissan in Höhe von 379 Millionen Euro entstanden. Die Steuerbelastung sei mit 405 Millionen Euro etwas geringer als im ersten Halbjahr 1999 gewesen, trotzdem sei die Steuerrate auf 65 % (unbereinigt) gestiegen. Hierdurch sei der Nettogewinn im ersten Halbjahr 2000 auf 212 Millionen Euro gesunken, dies entspreche nur noch einem Drittel des Ergebnisses der Vorjahresperiode mit 717 Millionen Euro. Renault sehe sich großen Problemen beim Umbau von Nissan, Samsung und Dacia ausgesetzt. Mit dem Programm zur Kosteneinsparung 3 Milliarden Euro bis Ende 2000 und weiteren 3 Milliarden bis 2003 sei es Renault jedoch möglich, diese Aufgaben zu bewältigen.
Nach Meinung der Analysten beruhe das Wachstum auf der Stärke des französischen Marktes und der Währungsentwicklung. Dies sei aber eine schwache Basis für die zukünftige Entwicklung. Da die Qualität der Gewinne etwas schlechter sei als angenommen, reduzieren die Analysten von Merck Finck & Co ihre Prognose des Gewinns pro Aktie von 4,20 Euro auf 3,90 Euro für 2000 und von 4,45 Euro auf 4,35 Euro für 2001. Erst nach dieser Zeit werde das Programm zur Kostenreduktion erste Ergebnisse zeigen. Für 2002 erhöhen die Analysten die Schätzung des Gewinns pro Aktie daher von 4,80 Euro auf 4,90 Euro.
Insgesamt bleiben die Analysten von Merck Finck & Co bei ihrer Bewertung des Unternehmens. Renault behält damit vorerst das Rating des „Marketperformers“.
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