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Sika übergewichten


24.08.2004
Zürcher Kantonalbank

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Sika-Aktie (ISIN CH0000587979 / WKN 858573) von "marktgewichten" auf "übergewichten" herauf.

Sika habe im 1. Semester mit einem Umsatz von CHF 1238 Mio. (+15,7%) überzeugt. Adjustiert um Währungs- und Konsolidierungseffekte, entspreche dies einem Wachstum von 12,7%. Alle Regionen hätten dabei zweistellige Wachstumsraten verzeichnet, wobei insbesondere Lateinamerika und Asien/Pazifik, die zusammen rund 17% zum Umsatz beitragen würden, mit Wachstumsraten von 26% und 15,7% herausgeragt hätten.


Noch stärker als der Umatz habe sich das EBIT mit +30% auf CHF 104,6 Mio. verbessert. Dies obwohl ein Impairment auf dem Goodwill von CHF 10,8 Mio. vorgenommen worden sei. Die EBIT-Marge habe dabei von 7,5% auf 8,5% verbessert werden können. Der die Bruttogewinnmarge belastende negative Effekt aus Preis- und Materialkostendruck habe vom positiven Volumeneffekt und dem unterdurchschnittlichen Anstieg der operativen Kosten deutlich überkompensiert werden können. Der Reingewinn habe zusätzlich von der auf 35,9% (Vj. 42,7%) gesunkenen Steuerrate profitiert und habe um 48,5% auf CHF 60,4 Mio. zuzulegen und die Erwartungen zu übertreffen vermocht.

Der Industriebereich habe einen Umsatz von CHF 328 Mio. (+15,1%) verzeichnet. Das EBITDA habe sich um 39,8% auf CHF 121,0 Mio. erhöht, was einer Margenverbesserung von 16,9% auf 20,5% entspreche. Sehr erfolgreich habe sich der Bereich Automotive entwickelt, der knapp 30% zum Divisionsumsatz beitragen dürfte. Mit einem Marktanteil außerhalb Europas von unter 10% vermöge Sika schneller als der Markt zu wachsen und könne dabei dank innovativen, Zeit sparenden Lösungen in den Bereichen akustisches Dämpfen und Kleben auch Preiserhöhungen durchsetzen. Der Baubereich habe einen Umsatz von CHF 910 Mio. (+15,9%) bei einer von Skalenerträgen profitierenden EBITDA-Marge von 13,3% (Vj. 12,6%) erzielt. Die Bedenken der Analysten, dass die Wachstumsstrategie von Sika stärkeren Margendruck verursache, hätten damit zerstreut werden können.

Sika rechne über die nächsten Jahre mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 8 -10% p. a. Bis 2007 solle die EBITDA-Marge 14 - 16% (aktuell 13,2%) betragen. Angesichts des Preis- und Materialkostendrucks würden die Analysten insbesondere das Margenziel eher als ambitiös erachten. Wegen des starken Semesterausweises erhöhe man allerdings die Schätzungen für 2004 und 2005 um 5% und 7%. Sika habe über die letzten Jahre eindrückliche operative Fortschritte bewiesen und verdiene angesichts der Umsatz- und Gewinndynamik im Vergleich zu den Bau- und Chemiewerten eine überdurchschnittliche Bewertung,

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen Sika neu mit „übergewichten“ ein.




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