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OMV Schätzungen in Überarbeitung 20.08.2004
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank überarbeiten derzeit die Schätzungen für die OMV-Aktie (ISIN AT0000743059 / WKN 874341).
Anfang der Woche habe die OMV starke Zahlen zum 1. Halbjahr 2004 veröffentlicht. Vor allem die wieder gewonnene operative Stärke sei erfreulich gewesen: Sei man nach dem ersten Quartal noch etwas enttäuscht gewesen, so sei man umso beeindruckter vom nun veröffentlichen 2. Quartal, das die Schätzungen der Analysten sowie die Marktkonsensusschätzung deutlich habe übertreffen können. Auf Halbjahressicht habe OMV den Umsatz um 28% auf 4.461 Mio. Euro gesteigert, das EBIT um 44% auf 464 Mio. Euro sowie das Nachsteuerergebnis auf 315 Mio. Euro (+62% verglichen zum 1. Halbjahr 2003).
Die wesentlichen Ergebnistreiber seien das gute Umfeld (hoher Ölpreis, starke Raffineriemargen) sowie ein Buchgewinn von 93 Mio. Euro aus dem Verkauf des Explorationsvermögens im Sudan. Das um Sondereffekte bereinigte, sogenannte "Clean EBIT" habe im 1. Halbjahr im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres auch deutlich gesteigert werden können, während es im ersten Quartal noch einen Rückgang aufgewiesen habe. Zulegen können habe auch das Finanzergebnis, unterstützt durch verbesserte Ergebnisse der Beteiligungen Econgas (50% OMV-Anteil) und Borealis (25% OMV-Anteil).
Die positive Überraschung auf Segmentebene sei sicherlich das Raffinerie- und Marketinggeschäft (R&M). Nach einem schwachen, durch geringe Nachfrage und die Vorbereitungen auf den Raffineriestillstand belasteten 1. Quartal sei ein exzellentes 2. Quartal gefolgt: Hohe Raffineriemargen und wieder steigende Nachfrage hätten trotz einmonatigem Wartungsstillstand in Schwechat eine beinahe Vervierfachung des R&M EBIT auf 120 Mio. Euro verglichen zum ersten Quartal ermöglicht.
Erwartungsgemäß stark sei das Explorations- und Produktionsergebnis (E&P): Dieses Segment habe neben der guten Performance aufgrund des hohen Ölpreises (nur belastet durch die anhaltend ungünstige USD/EUR-Relation) auch den bereits erwähnten positiven Sondereffekt aus dem Verkauf des Vermögens im Sudan enthalten. Für das zweite Halbjahr sei man optimistisch, da sich das Umfeld weiterhin freundlich zeige: Sowohl das Ölpreisniveau als auch die Raffineriemargen würden eine weiterhin starke Entwicklung erwarten lassen.
Die Analysten der Erste Bank werden ihre Schätzungen für die OMV-Aktie überarbeiten und aufgrund der starken Halbjahreszahlen sowie des anhaltend hohen Ölpreisniveaus nach oben anheben.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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