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Nobel Biocare Upgrade


16.08.2004
Zürcher Kantonalbank

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank nehmen für die Nobel Biocare-Aktie (ISIN SE0000226367 / WKN 890272) ein Upgrade von "marktgewichten" auf "übergewichten" vor.

Nobel Biocare habe im 2. Quartal den Umsatz um 16% auf EUR 99 Mio. steigern können. Das Lokalwährungswachstum habe bei 18% gelegen, bereinigt um die Beendigung der Gore-Vertriebsvereinbarung (sie werde ab dem 3. Quartal keinen Einfluss mehr auf den Vergleich mit dem Vorjahresquartal haben) bei 21%. Im 1. Quartal hätten die Umsätze in Nordamerika noch enttäuscht (+11%). Sequenziell habe sich hier eine Beschleunigung auf 19% ergeben. Analog zu den am 12.08.2004 rapportierten Zahlen von Straumann habe sich das Europa-Wachstum sequenziell von 24% auf 21% verlangsamt. Dies würden die Analysten auf abschwächende Effekte von Rückerstattungsregelungen zurückführen.

Die Bruttomarge (80,4%) habe gegenüber dem 1. Quartal um 200 und gegenüber dem Vorjahr um 470 Basispunkte verbessert werden können. Dazu beigetragen hätten Neulancierungen (u.a. NobelDirect) sowie die Einführung effizienterer Produktionsanlagen. Letzteres würden die Analysten als nachhaltig erachten. Gestiegen seien wegen der Ausweitung des Verkaufspersonals (v.a. in USA, Japan und Deutschland), den geplanten Produkteinführungen und den Kosten für ein Mitarbeiteroptionsprogramm jedoch die operativen Aufwände (20 Punkte sequenziell, 250 Punkte gegenüber dem Vorjahr).


Die Ausweitung des Außendienstes habe auch bei Straumann zu höheren operativen Kosten geführt. Beide Firmen würden zudem einen weiteren Ausbau planen, was nach Erachten der Analysten in sechs bis zwölf Monaten jedoch auch zu positiven Umsatzauswirkungen führen werde. Insgesamt habe das EBIT bei EUR 27 Mio. gelegen, die Marge bei 27,5%. Dies sei eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr von 210 Basispunkten. Der Reingewinn habe mit EUR 22 Mio. leicht über den Erwartungen gelegen und sich um 36% (davon 4% wegen der Steuerrate) verbessert.

Der Bestand an Cash habe sich auf EUR 132 Mio. ausgeweitet (Ende 2003: EUR 110 Mio.). Der operative Mittelfluss habe bei EUR 53 Mio. für das 1. Halbjahr (zuvor: EUR 20 Mio.) gelegen. Mittelfristig erachten die Analysten der Zürcher Kantonalbank ein Aktienrückkaufprogramm für möglich. Denkbar seien zudem produktbezogene Akquisitionen.

Die Analysten hätten ihre GPA-Schätzungen für 2004 um knapp 2% und für die Jahre 2005 und 2006 um unter 1% erhöht. Auf Basis der neuen Schätzungen und des Schlusskurses vom 13. August 2004 werde Nobel Biocare mit einem KGV-2005(S) und EV/EBITDA-2005(S) von 26,7x und 18,9x gehandelt. Gegenüber Straumann seien dies deutliche Abschläge von 16% respektive 11%. Auf KGV-Stufe erwarte man, dass sich der KGV-Abschlag in den nächsten 6 bis 12 Monaten wieder auf 5% verringern werde. Das DCF-Modell ergebe zudem ein Potenzial von knapp 20% (WACC 8,0%).

Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Nobel Biocare deshalb von "marktgewichten" auf "übergewichten" hoch. Risiken seien die Verlangsamung des Dentalimplantatmarkts, Medtech-Risiken sowie langsamere Margenausweitung.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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