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Swisscom übergewichten 16.08.2004
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Swisscom (ISIN CH0008742519 / WKN 916234) mit "übergewichten" ein.
Auf Umsatzebene (CHF 2.511 Mio., -0,2% ggü. Vorjahr) habe Swisscom die Erwartungen im 2. Quartal knapp erfüllen können. EBITDA und EBIT seien aber rund 4 respektive 5% tiefer als geschätzt gewesen. Swisscom habe dafür diverse Sondereffekte verantwortlich gemacht. 2003 seien noch Einnahmen aus dem mittlerweile aufgelösten nationalen Roaming-Vertrag mit Orange angefallen und die Kosten für Vodafone live! (Gebühren an Vodafone für Produkte und Dienstleistungen) würden nun quartalsweise verbucht und nicht wie 2003 alle im 4. Quartal. Weiter sei 2003 Telekom Fürstentum Liechtenstein verkauft worden und Rückstellungen hätten aufgelöst werden können. Trotz eines schwächeren Resultats als erwartet ergebe sich keine materielle Veränderung des Investment Case, da der Ausblick mit einem Umsatz von rund CHF 10 Mrd. und einem EBITDA von CHF 4,3 Mrd. unverändert geblieben sei.
Die anhaltende Zunahme neuer ADSL Kunden (60 000 im 2. Quartal) habe beim Umsatz aus Anschlussgebühren zu einer im Vergleich stabilen Umsatzzunahme von 9,3% geführt, die aber den ständig abnehmenden Verkehrsumsatz nicht habe kompensieren können. Beim Festnetz habe der Umsatz um 0,4% abgenommen, nachdem er im Vorquartal noch um 0,9% habe zulegen können. Enttäuschend sei das EBITDA, das sowohl gegenüber dem Vorjahr wie sequenziell um 5% zurückgegangen sei, was Swisscom mit den im letzten Jahr aufgelösten Rückstellungen erkläre.
Mit einem Neukundenwachstum von 60.000 und einem stabilen durchschnittlichen Umsatz von CHF 81 habe Swisscom klar überraschen können. Leider habe sich dies nicht in der Profitabilität manifestiert, da das EBITDA im Jahresvergleich 7,8% eingebüßt habe. Der Grund liege in den steigenden Abonnentenakquisitions- und -bindungskosten. Die Anzahl der Vodafone-live!-Kunden, welche teurere Handys beanspruchen würden, sei im 2. Quartal um 120.000 auf 250.000 gestiegen.
Zusätzlich habe die bereits angesprochene Grundgebühr von CHF 10 Mio. (pro Quartal) an Vodafone das Ergebnis belastet, was sich aber im 4. Quartal positiv auswirken werde, da 2003 alles im letzten Quartal verbucht worden sei. Trotz der kommenden Einführung von UMTS für Geschäftskunden und des werbeintensiven Weihnachtsquartals erwarte man eine weitere graduelle Verbesserung des EBITDA.
Das Management habe sein ungebrochenes Interesse an Telekom Austria bestätigt, wobei ein Kaufangebot im Jahr 2004 als unwahrscheinlich eingestuft werde. Damit dürfte auch 2004 mit einer hohen Ausschüttungsrendite (Dividende und Aktienrückkauf) von etwa 11% gerechnet werden. Zusätzlich stütze der laufende Aktienrückkauf (CHF 1,3 Mrd. im 2. Halbjahr) den Titel weiter.
Man halte deshalb ein Potenzial von 5-10% weiterhin für möglich, obwohl die Bewertung gegenüber dem Sektor am oberen Ende liege. Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen Swisscom mit "übergewichten" ein.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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