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St. Galler Kantonalbank übergewichten 13.08.2004
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von St. Galler KB (ISIN CH0011484067 / WKN 632296) nach wie vor mit "übergewichten" ein.
Der Halbjahresgewinn von CHF 61,5 Mio. (+2,2%) habe positiv überrascht, wobei der erwartungsgemäße Rückgang des Zinsengeschäfts (-11,2%) durch höhere Kommissionen (+22,7%) und den Handelsertrag (+27,7%) kompensiert worden seien. Insgesamt habe das Nichtzinsengeschäft 42% zum Gesamtertrag beigesteuert, was den hohen Anteil der Vermögensverwaltung am Konzerngewinn von 50% widerspiegele. Eine sehr günstige Kostenentwicklung (-2,6%) sowie tiefe Risikokosten würden das positive Bild abrunden.
Aufgrund des guten Geschäftsverlaufs korrigiere das Management die Gewinnerwartung nach oben. Im Gegensatz zum Jahresanfang werde nun eine Egalisierung des Ergebnisses 2003 für möglich gehalten; bisher sei man von einem rund 5% tieferen Niveau ausgegangen. Ein Gewinn von CHF 43,2 Mio. im 2. Halbjahr (30% tiefer als das 1. Halbjahr) reiche bereits zur Zielerreichung aus. Da das Zinsergebnis, aber auch die Risikokosten tief bleiben, die Geschäftskosten jedoch steigen würden, werde in der Vermögensverwaltung und damit auch von den Finanzmärkten bestimmt, inwiefern dieses eher konservative Ziel übertroffen werde. Jedenfalls gehöre St. Galler KB zum kleinen Kreis von Banken, bei denen man eine Schätzungsanpassung nach oben vornehme.
St. Galler KB sei seit dem IPO 2001 sowohl organisch wie auch durch die Akquisition von Hyposwiss recht schnell gewachsen, wobei das Risikoprofil dennoch verbessert worden sei. Dieses Tempo dürfte künftig etwas abnehmen, obwohl durch die Expansion in Appenzell-Ausserrhoden bereits neue Ertragspotenziale eröffnet würden. Verbesserungen erwarte das Management längerfristig bei den Kosten, wobei hier die Entwicklung im IT-Bereich ausschlaggebend sein werde.
Obwohl die Aktien seit dem IPO im Jahr 2001 um rund 70% gestiegen seien und seit der Ersteinstufung den Markt um 115% und den Bankensektor um 94% übertroffen hätten, würden sie nach wie vor einen Bewertungsabschlag aufweisen. Der ungebrochen positive Trend in der Geschäftsentwicklung seit dem IPO habe sich noch deutlich zu wenig in der Bewertung niedergeschlagen.
Die Einstufung für die Aktie von St. Galler KB bleibt daher auf "übergewichten", so die Analysten der Zürcher Kantonalbank.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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